Chemmy Alcott zieht sich bei Salto ins Wasser einen Lungenkollaps zu - Ex-Weltcup-Fahrerin tagelang im Krankenhaus

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Was zuerst aussieht, wie ein lustiger Urlaubsclip, hatte für die ehemalige Ski-Rennläuferin Chemmy Alcott ziemlich ernste Folgen: Die Britin schlug nach einem Salto vom Sprungturm so ungünstig frontal auf dem Wasser auf, dass ihre Lunge kollabierte und Alcott im Krankenhaus behandelt werden musste. Die 44-Jährige teilte ein Video des Unfalls auf Instagram.

Chemmy Alcott beendete kurz nach den Olympischen Spielen 2014 ihre Karriere

Fotocredit: Getty Images

"Die meisten Menschen timen einen Vorwärtssalto von einer fünf Meter hohen Plattform schlecht und bekommen einfach kurz keine Luft. Ich mache anscheinend keine halben Sachen", schrieb Alcott unter den kurzen Clip, der eigentlich harmlos daherkommt
Der leicht missratene Salto beförderte die frühere Weltcup-Athletin allerdings direkt ins Krankenhaus.
Die Diagnose: ein Lungenkollaps, der mit einer Thoraxdrainage behandelt wurde. Die Drainage soll Luft und Flüssigkeit aus dem Brustkorb leiten.
Dazu gab es, wie die Britin anfügte, "eine sehr teure Lektion in Sachen Rotation".

Das war Alcotts größter Weltcup-Erfolg

Alcott, die mittlerweile als Expertin für die "BBC" arbeitet, musste nach dem Unfall mehrere Tage in medizinischer Behandlung verbringen.
Mittlerweile kann die 44-Jährige aber schon wieder über den Unfall schmunzeln. "Ich fand Annecy einfach großartig, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob es mich auch so sehr mochte", resümierte Alcott.
Die Britin feierte im Dezember 1999 ihr Debüt im Weltcup und war vor allem von 2003 bis 2010 erfolgreich. In diesem Zeitraum fuhr Alcott in drei Disziplinen (Abfahrt, Super-Kombination und Riesenslalom) insgesamt fünfmal in die Top 10.
Sie gilt damit als die beste alpine Skirennläuferin ihres Heimatlandes im 21. Jahrhundert.
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Chemmy Alcott beendete kurz nach den Olympischen Spielen 2014 ihre Karriere

Fotocredit: Getty Images

Der siebte Platz in der Kombination auf der Reiteralm im Dezember 2006 war das beste Ergebnis ihrer aktiven Laufbahn. Bei olympischen Rennen kam sie 2006 in Turin/San Sicario in der Abfahrt und 2010 in Vancouver/Whistler jeweils auf Rang elf.
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Quelle: Eurosport


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