Gletscherrückgang in der Schweiz: Schwedische Rennläuferin Sara Hector "traurig" über negative Entwicklung

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Die schwedische Skirennläuferin Sara Hector hat sich beim Training besorgt über die Schließung des Sommer-Skigebiets in Saas-Fee (Schweiz) gezeigt. "Es ist nicht alles so perfekt, wie es auf Instagram manchmal scheint. Es ist traurig, die Gletscher und ihre Entwicklung zu beobachten, seit ich angefangen habe, im Weltcup zu fahren", schrieb die 33-Jährige auf Instagram zu Bildern mit Schnee.

Sara Hector (Schweden) nimmt den Gletscherrückgang betrübt auf

Fotocredit: Getty Images

"Der Gletscher leidet unter dem heißen Sommer und heute war der letzte Tag, an dem Saas-Fee in diesem Sommer geöffnet hatte", schilderte Hector am Sonntag.
Saas-Fee schloss sein Sommerskigebiet am 9. August aufgrund hoher Temperaturen und schlechten Gletscherverhältnissen. Zuvor hatte auch Zermatt in der Schweiz den Betrieb eingestellt. Dort hatte Federica Brignone auf den Rückgang aufmerksam gemacht.
Laut dem EU-Klimabeobachtungsprogramm Copernicus betrug die Durchschnittstemperatur in der Region, zu der auch Deutschland zählt, 21,62 Grad - wärmer war es seit Beginn der Aufzeichnungen nie.
Laut dem deutschen Alpenverein haben die Gletscher zudem "seit dem späten 19. Jahrhundert mehr als 60 Prozent ihres Volumens verloren".
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Quelle: quattro media GmbH


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