Abfahrt der Damen in Cortina d'Ampezzo: Sofia Goggia triumphiert beim Heimspiel, Lindsey Vonn abgeschlagen
Update 18/01/2025 um 17:00 GMT+1 Uhr
Sofia Goggia hat die Abfahrt der Damen in Cortina d'Ampezzo gewonnen. Die Lokalmatadorin setzte sich auf der Olympia-Piste von 2026 nach zuletzt zwei Ausfällen mit 0,42 Sekunden Vorsprung vor der Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie durch. Auf Rang drei landete in Federica Brignone (+0,55 Sekunden) eine weitere Italienerin. Lindsey Vonn fuhr nach einem Trainingssturz am Tag zuvor nur auf Rang 20.
Highlights: Goggia und Brignone lassen Fans in Cortina feiern
Quelle: Eurosport
Die DSV-Athletinnen Kira Weidle-Winkelmann (17.) und Emma Aicher (31.) fuhren ebenfalls nur hinterher.
Lindsey Vonn lächelte, sie erhielt Standing Ovations, doch der Jubel des Publikums am Fuße der Olimpia delle Tofane in Cortina d'Ampezzo war nur eine reine Sympathiebekundung.
Mit dem Sieg bei der Abfahrt auf der Olympia-Strecke von 2026 hatte die Amerikanerin im fünften Rennen bei ihrem Comeback im Weltcup nichts zu tun.
Drei Tage nach einem Sturz im Training belegte sie nach einer verunglückten Fahrt im unteren Streckenabschnitt lediglich Rang 20.
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"Wackelige Knie": Vonn fährt bei Rückkehr ins "Wohnzimmer" hinterher
Quelle: Eurosport
Vonn ohne Chance aufs Podium
Zur Zeit der Siegerin Sofia Goggia fehlten Vonn 1,68 Sekunden. Die Italienerin hatte die Fahrt der 40-Jährigen gebannt verfolgt, vorher wollte sie sich nicht von ihren Landsleuten für ihren 26. Weltcup-Sieg feiern lassen.
Der zweite Saisonerfolg der Olympiasiegerin von 2018 war schon zuvor unangetastet geblieben, am nächsten kamen ihr die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie (+0,42 Sekunden) und Teamkollegin Federica Brignone (+0,55).
Die einen jubelten unter dem strahlend blauen Himmel in den Dolomiten, Kira Weidle-Winkelmann dagegen warf flehend die Hände in den Himmel und schlug sich dann mit einer Mischung aus Wut und Ärger auf den Helm:
Weidle-Winkelmann mit fehlerhafter Fahrt
Ihre Fahrt voller Fehler reichte auf der Tofana, wo sie bei der WM im Februar 2021 noch Silber gewonnen hatte, nur zu Rang 17 (+1,33).
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"Wird enttäuscht sein": Winkelmann fährt hinterher
Quelle: Eurosport
Noch schlechter erging es Emma Aicher, die als 31. knapp die Punkteränge verfehlte (+2,05).
"Die Idee, die ich da runter hatte, war grundsätzlich die richtige, aber das Ganze war wieder mal verkrampft, nicht locker genug", sagte Weidle-Winkelmann in der "ARD".
Daher habe es "dann von oben bis unten nicht zusammengepasst." Ihre "Wut im Bauch" wolle sie nun in einen guten Super-G am Sonntag ummünzen: "nicht so viel nachdenken, dann Ski fahren."
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(SID)
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"Was für eine schöne Piste": Rebensburg erklärt Olympia-Abfahrt
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