Super-G in Wengen: Marco Odermatt mit verpatztem Lauf - Schweiz jubelt dennoch bei erstem Lauberhorn-Rennen

Franjo von Allmen hat überraschend den Super-G in Wengen gewonnen. Der Schweizer sicherte sich beim Heimweltcup den Sieg vor Vincent Kriechmayr (+0,10 Sekunden). Topfavorit Marco Odermatt kassierte dagegen einen unerwartet großen Rückstand. Nach einer risikoreichen Fahrt lag der Superstar der Szene im Ziel 1,04 Sekunden zurück und landete in der Endabrechnung lediglich auf Rang sieben.

Highlights: Schweiz-Youngster stiehlt im Super-G allen die Show

Quelle: Eurosport

Er habe "das Kernen-S nicht so richtig getroffen", sagte Odermatt im "SRF".
Den Triumph der Eidgenossen machte derweil Stefan Rogentin als Dritter (+0,58) perfekt, nachdem er noch am Dienstag im Training im Ziel-S zu Sturz gekommen war und am Freitag mit einem Veilchen von seinem Malheur antreten musste.
Der Norweger Fredrik Möller konnte nach seinem Erfolg beim jüngsten Super-G in Bormio dieses Mal nicht nachlegen. Der 24-Jährige handelte sich mit der Startnummer 14 1,54 Sekunden Rückstand ein und landete nicht in den Top 10.
Für von Allmen, der in der laufenden Saison bereits zwei zweite Plätze bei den Abfahrten in Gröden und Bormio eingefahren hatte, war es der erste Sieg in einem Weltcup-Rennen in seiner Karriere.

Von Allmen: "Mir fehlen die Worte"

Als Odermatt im Ziel war, blies von Allmen erleichtert die Backen auf. "Wirklich unglaublich, ich kann es selbst noch nicht ganz realisieren und versuche es aufzusaugen, das Wetter, die Leute", meinte er und ergänzte: "Mit fehlen die Worte."
Der Amerikaner Ryan Cochran-Siegle rief ihm mit Blick auf die Abfahrt am Samstag (12:30 Uhr live bei Eurosport und discovery+) zu: "Lass es heute Abend ruhig krachen!"
Romed Baumann (+2,43) verpasste als 32. die Punkte. Der frühere WM-Zweite verspielte eine bessere Platzierung nach dem Haneggschuss und im Ziel-S.
Auch der ehemalige Dritte der Junioren-WM, Luis Vogt (+3,23), kam nach seinen guten Rennen in Gröden und Bormio diesmal nicht unter die Top 30.
Der Franzose Sam Alphand kam im Kernen-S schwer zu Sturz. Alphand konnte anschließend aufstehen und die Unfallstelle zu Fuß verlassen, wurde aber zur Sicherheit mit dem Helikopter ins Krankenhaus transportiert.
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"Wahnsinnsfahrt": Von Allmen gelingt absoluter Traumlauf in Wengen

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