Eurosport
Rücktritt? Beat Feuz spricht in Courchevel Klartext - Schweizer Abfahrer will "wieder kämpfen"
Von
Publiziert 17/03/2022 um 10:26 GMT+1 Uhr
Im Zielraum von Courchevel machte Beat Feuz seinen Fans im Doppelinterview mit seinem Bezwinger Aleksander Aamodt Kilde Hoffnung auf die Fortsetzung seiner Karriere. "In der nächsten Saison beginnt alles wieder bei Null", gab sich Feuz kampfeslustig wie eh und je. Der 35-Jährige wird dem Vernehmen nach auch im kommenden Winter im Weltcup an den Start gehen.
Beat Feuz
Fotocredit: Getty Images
Geradezu freundschaftlich legte Kilde seinen rechten Arm auf die Schulter von seinem Schweizer Widersacher. "Wir haben uns bis zum Schluss ein richtig geiles Duell geliefert und es ist für mich eine besondere Ehre, dass ich einen so großen Abfahrer wie Beat knapp besiegen durfte", pries er Feuz beim "SRF".
Kurz darauf sahen sich die beiden Konkurrenten direkt in die Augen, der Norweger stellte dabei die Frage, welche allen im Skizirkus auf der Zunge lag: "Wir müssen weitermachen, oder?"
Der Kugelblitz fackelte nicht lange und klopfte Kilde im Gegenzug auf die Schulter - und wischte die Rücktrittsgerüchte der vergangenen Monate vom Tisch. "Nächstes Jahr werden wir wieder kämpfen!"
Die Fragezeichen hinter der Fortsetzung seiner erfolgreichen Karriere dürften damit verschwunden sein. Im Schweizer Lager geht man davon aus, dass der Olympiasieger auch im kommenden Jahr am Start sein wird.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2022/03/16/3338729-68254848-2560-1440.png)
Feuz gratuliert Kilde zum Abfahrtsweltcup: "Hat es verdient"
Quelle: Eurosport
Feuz hat noch eine Rechnung offen
Immerhin dürfte der Schweizer auf eine Revanche brennen. Durch seinen dritten Rang in der finalen Abfahrt verpasste Feuz seine fünfte Abfahrtskugel in Folge - es wäre ein Rekord für die Ewigkeit gewesen.
Allzu enttäuscht zeigte er sich vom verpassten Triumph aber nicht und unterstrich seinen Ruf als fairer Sportsmann. "Ich konnte ja bei den Olympischen Spielen jubeln, während Kilde dort die angestrebte Goldmedaille verpasst hat. Deshalb ist es für mich absolut okay, dass er sich dafür nun über die Kugel freuen darf."
Im kommenden Jahr hat Feuz indes die Chance mit einer Ikone des Skisports gleichzuziehen. Fünf Abfahrtskugeln sind bislang nur dem Österreicher Franz Klammer gelungen. Kilde dürfte bei dieser Entscheidung aber ein Wörtchen mitzureden haben.
Das könnte Dich auch interessieren: Shiffrin kämpft um die große Kugel - doch ihre Gedanken sind woanders
/origin-imgresizer.eurosport.com/2022/03/16/3338661-68253488-2560-1440.png)
Emotionaler Moment: Shiffrin und Kilde jubeln nach Doppelschlag
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung