Courchevel: ÖSV-Debakel im Damen-Slalom - Truppe nennt es "gescheite Watschn"

Beim Weltcupfinale in Courchevel/Meribel schaffte es im Slalom der Damen keine Österreicherin in die Top Ten - ein Ergebnis, das Katharina Truppe als "gescheite Watschn" bezeichnete. Katharina Liensberger, die nur 13. wurde, verlor durch die schlechte Platzierung noch Rang drei der Slalomwertung an die Deutsche Lena Dürr (Zweite in Meribel). Insgesamt waren fünf Österreicherinnen am Start.

Katharina Truppe in Meribel 2022

Fotocredit: Getty Images

Truppe wurde im 25er Feld als beste ÖSV-Starterin nur Zwölfte und haderte danach mit ihrer Leistung. "Ich bin einmal gegen die Spur gefahren, dann war irgendwie der Rhythmus komplett weg", sagte die 26 Jahre alte Kärntnerin und gab zu: "Ich bin froh, dass heute der letzte Slalom war. Die Spritzigkeit ist definitiv nicht mehr da."
Im Riesenslalom am Sonntag (ab 8:45 Uhr live bei Eurosport im TV und im Liveticker) wolle sie jedoch nochmal Gas geben. "Da würde ich mich schon stärker einschätzen", sagte sie im "ORF".
Noch bitterer lief es am Samstag für die Olympia-Zweite und Are-Siegerin Liensberger. Als 13. wurde sie in der Slalomgesamtwertung noch von Lena Dürr vom Stockerl verdrängt.
"Die Lena ist das wirklich solide gefahren heute, es ist ihr auch gegönnt. Ich freue mich für sie", gratulierte Liensberger artig, um dann schonungslos Bilanz zu ziehen.
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Überraschungscoup in Meribel: Slokar lässt Top-Stars hinter sich

Quelle: Eurosport

Liensberger hadert

"Ein paar persönliche Sachen" hätten es ihr am Samstag schwer gemacht, sagte die 24-Jährige, ohne auf die Einzelheiten einzugehen.
"Es war sicher keine leichte Saison für mich, es hat schon mit der Vorbereitung begonnen. Es waren viele Erfahrungen, die nicht unbedingt so schön waren. Da heißt es einfach, daraus lernen", so Liensberger.
Die weiteren ÖSV-Starterinnen rundeten das schwache Ergebnis ab: Katharina Gallhuber wurde beim Sieg der Slowenin Andreja Slokar wegen eines zu schmalen Skis nach dem ersten Durchgang disqualifiziert, Katharina Huber schied im zweiten Lauf aus und Chiara Mair wurde als 19. Letzte.
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