Nacht-Slalom Courchevel: Petra Vlhova knackt Mikaela Shiffrin und holt zweiten Saisonsieg - bitteres Aus für Lena Dürr

Petra Vlhova hat den Nacht-Slalom in Courchevel gewonnen. Die 28-jährige Slowakin fing Mikaela Shiffrin, die nach dem ersten Lauf geführt hatte, noch ab und verwies die US-Amerikanerin um 0,24 Sekunden auf Rang zwei. Dritte wurde Katharina Truppe (Österreich/+2,06). Lena Dürr erlebte dagegen eine Enttäuschung. Die 32-Jährige schied nach einem Einfädler schon im ersten Durchgang aus.

Packendes Finale: Vlhova schnappt Shiffrin den Sieg weg

Quelle: Eurosport

Die deutschen Slalom-Fahrerinnen um die zuletzt so starke Lena Dürr haben beim Nachtrennen von Courchevel einen rabenschwarzen Abend erlebt. Während die Slowakin Petra Vlhova in Frankreich im letzten Rennen vor der Weihnachtspause zu ihrem zweiten Saisonsieg raste, erreichte keine der vier DSV-Starterinnen den zweiten Durchgang - für die WM-Dritte Dürr war der Abend bereits nach rund 30 Sekunden beendet.
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"Das geht nicht gut!" Dürr scheidet nach Einfädler aus

Quelle: Eurosport

Die deutsche Topfahrerin vom SV Germering fädelte im ersten Lauf im Mittelteil der Eclipse-Piste ein, damit riss Dürrs Serie von Top-Ergebnissen in diesem Winter. In den ersten drei Weltcup-Slaloms der Saison hatte die 32-Jährige die Plätze zwei, drei und vier belegt.
Peking-Olympiasiegerin Vlhova gewann das Duell der beiden weltbesten Slalom-Läuferinnen gegen Sotschi-Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin und lag letztlich 24 Hundertstel vor der Weltcup-Rekordgewinnerin (92 Siege) aus den USA, die nach dem ersten Durchgang noch geführt hatte.
Beide haben nun zwei Saisonsiege im Slalom auf dem Konto. Dritte wurde Katharina Truppe aus Österreich - allerdings mit dem Riesen-Rückstand von 2,06 Sekunden auf Vlhova.
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Fehlstart beim Nacht-Slalom: Filser fliegt am ersten Tor raus

Quelle: Eurosport

DSV-Athletinnen enttäuschen

"Ich denke, dass unsere Rivalität wirklich gut für den Sport ist. Wir pushen uns die ganze Zeit, unser Skifahren erreicht dadurch ein höheres Level, wir werden besser und besser", sagte Vlhova nach dem Sieg am Eurosport-Mikrofon.
Auch für die weiteren deutschen Starterinnen neben Dürr war im oder nach dem Durchgang Endstation. Emma Aicher fädelte nach guter Zwischenzeit ebenfalls ein, Andrea Filser scheiterte am ersten Tor, Jessica Hilzinger war als 33. 13 Hundertstel zu langsam für das Finale der besten 30.
(SID)
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"Korrekter Sturz" ins Ziel - doch die Zeitnahme streikt

Quelle: Eurosport

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