Weltcup Courchevel: Bailet überrascht mit hoher Startnummer im ersten Abfahrtstraining - Odermatt und Co. pokern
Update 12/03/2026 um 12:07 GMT+1 Uhr
Im Kampf um die kleine Kristallkugel im Abfahrtsweltcup haben sich die beiden Hauptkontrahenten Marco Odermatt und Franjo von Allmen beim ersten Training in Courchevel nicht in die Karten blicken lassen. Während die beiden Schweizer außerhalb der Top 15 landeten, fuhr Lokalmatador Matthieu Bailet mit einer hohen Startnummer überraschend zur Bestzeit. Die DSV-Starter lagen weit zurück.
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Quelle: Eurosport
Mit der hohen Startnummer 54 setzte Matthieu Bailet mit 1:50,87 Minuten die beste Zeit und verwies den Österreicher Vincent Kriechmayr auf Rang zwei (+0,17 Sekunden). Trainingsdritter wurde der Schweizer Stefan Rogentin (+0,27).
Marco Odermatt (+1,79) und Franjo von Allmen (+1,49) lagen derweil deutlich zurück und beendeten das Training auf den Rängen 26 und 19. In der Abfahrtswertung führt Odermatt bei noch zwei ausstehenden Rennen aktuell mit 175 Punkten Vorsprung auf Landsmann von Allmen. Alle anderen Fahrer sind im Kampf um den Disziplinen-Weltcup bereits zu weit zurück.
Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni (+0,71) kam am Mittwoch auf Platz sechs und wurde damit bester Italiener.
Unterdessen blieben die deutschen Fahrer blass. Das beste Ergebnis holte Simon Jocher auf Platz 47. Mit noch größerem Abstand folgten Maximilian Schwarz (69.) und Anton Grammel (71.) auf den hinteren Plätzen bei 73 Startern.
Drei Speedrennen in Courchevel
Das 2. Training war für Donnerstag, den 12. März, angesetzt, wurde aber abgesagt. Nach einer Programmänderung steigt dann bereits am Freitag das vorletzte Abfahrtsrennen der Saison (ab 11:00 Uhr live bei Eurosport und HBO Max und im Liveticker). Am Samstag wird im WM-Ort von 2023 der Super-G von Garmisch-Partenkirchen nachgeholt (ab 11:00 Uhr live bei Eurosport und HBO Max). Zum Abschluss gibt es am Sonntag noch einen weiteren Super-G (ab 10:45 Uhr live bei Eurosport und HBO Max).
Anschließend geht es für die besten Speed-Fahrer der Saison zum Weltcup-Finale nach Lillehammer, wo in Kvitfjell mit einer Abfahrt und einem Super-G die letzten Speed-Rennen dieses Winters ausgetragen werden.
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Quelle: Eurosport
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