Giovanni Franzoni wird in Kitzbühel nach Sieg in der Abfahrt geehrt - Veranstaltern unterläuft peinliche Panne
Publiziert 22/06/2026 um 15:35 GMT+2 Uhr
Giovanni Franzoni gewann zu Beginn des Jahres die legendäre Abfahrt in Kitzbühel. Nun durfte sich der Italiener über eine besondere Ehre freuen, die dort allen Siegern zu teil wird. Franzoni erhielt eine Gondel mit seinem Namen. Doch den Organisatoren unterlief ein kurioser Fehler: Die italienische Flagge wurde auf der Gondel mit der Nummer 33 falsch angebracht. Der 25-Jährige nahm es mit Humor.
Highlights Abfahrt: Franzoni gewinnt Duell auf der Streif gegen Odermatt
Quelle: Eurosport
Aufgedruckt waren zwar die richtigen Farben, allerdings horizontal. Bei der feierlichen Zeremonie hielt Franzoni daher beim Fotoshooting die korrekte Landesflagge - mit vertikalen Streifen in grün, weiß und rot - an die Gondel.
Der olympische Silbermedaillengewinner meinte am Samstag: "Ich möchte euch allen hier in Kitzbühel ein riesengroßes Dankeschön aussprechen. Was ihr hier für uns Jahr für Jahr auf die Beine stellt, ist großartig. Das Rennen ist und bleibt für uns alle etwas Besonderes."
Im Januar hatte der Italiener mit einem Vorsprung von nur sieben Hundertstel Sekunden vor Marco Odermatt gewonnen. Maxence Muzaton komplettierte damals das Podest.
Vor den Augen von Zwillingsbruder Alessandro, Freundin Camilla und zahlreichen mitgereisten Freunden enthüllte Franzoni seine Kitzbühel-Gondel.
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Giovanni Franzoni nahm die Panne in Kitzbühel mit Humor (Foto: Hahnenkamm.com)
Fotocredit: Eurosport
Franzoni wird bei Erinnerungen an Sieg emotional
Michael Huber, OK-Chef der Hahnenkamm-Rennen, lobte dabei erneut die Leistung des jungen Speed-Spezialisten: "Unglaublich. Die 1:52,31 war die zweitschnellste je auf der Streif gefahrene Zeit."
Franzoni, der als vierter Italiener nach Dominik Paris, Peter Fill und Kristian Ghedina die Abfahrt in Kitzbühel gewann, blickte auf seinen Sieg zurück: "Der Tag heute ist sehr besonders und er lässt die Emotionen und Erinnerungen vom Winter wieder hochkommen. Es war ein unglaublicher Winter." Er sei "sehr stolz, heute hier sein zu dürfen".
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Franzoni nach Olympiamedaille: "So langsam kommt es an"
Quelle: Eurosport
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