Dominik Schwaiger beendet seine Karriere wegen anhaltender Rückenprobleme: "Schritt fällt mir unglaublich schwer"
VonLukas Fegers
Publiziert 19/12/2024 um 15:03 GMT+1 Uhr
"It's time to say goodbye" - mit diesen Worten hat Dominik Schwaiger am Donnerstag auf Instagram sein Karriereende verkündet. Im Oktober 2011 hatte der Skirennfahrer in Sölden sein Weltcup-Debüt gefeiert, jetzt ist endgültig Schluss. Nach 116 Weltcuprennen, zwei Weltmeisterschaften und einer Olympia-Teilnahme ist es für den 33-Jährigen "an der Zeit, dem Skisport auf Wiedersehen zu sagen".
"So wichtig fürs Team!" Schwaiger bester Deutscher auf der Streif
Quelle: Eurosport
Auf kleinen Skiern rast Dominik Schwaiger als Knirps die Piste herab, auf den Lippen ein Lächeln.
Das erste Bild seiner Foto-Galerie, die der langjährige DSV-Athlet auf seinem Instagram-Account postete, zeigt seinen weiten Weg vom Nachwuchsfahrer bis zum wohl größten Erfolg seiner Karriere: der Qualifikation für die Olympischen Winterspiele in Peking. Auf seinem letzten Foto posiert Schwaiger im Team-Deutschland-Outfit unter den fünf olympischen Ringen.
Nun aber ist seine aktive Zeit vorbei. "Meine anhaltenden Rückenprobleme, die trotz zahlreicher Behandlungen nicht besser werden, lassen mir leider keine andere Wahl - auch wenn mir der Schritt unglaublich schwerfällt", schreibt Schwaiger unter seine Impressionen.
"Meine Leidenschaft zum Beruf machen zu können, war ein Traum, der in Erfüllung ging", führt der Abfahrts- und Super-G-Spezialist weiter aus: "Es war eine geile Zeit mit euch!"
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Das war's: Dominik Schwaiger beendet seine Karriere.
Fotocredit: Getty Images
Dreimal beim Weltcup in Top Ten
All seinen Wegbegleitern, die ihm "diese wilde Reise" ermöglicht hätten, dankt Schwaiger von Herzen. Der jetzige Abschied falle ihm "alles andere als leicht, aber ich freue mich darauf, was mich in meinem neuen Lebensabschnitt erwartet. Stay tuned!"
Die besten Ergebnisse während Schwaigers mehr als zehnjähriger Weltcup-Karriere waren ein vierter Rang beim Parallelslalom von Alta Badia (Dezember 2015), ein siebter Platz bei der Abfahrt von Beaver Creek (Dezember 2019) sowie Rang fünf bei der Abfahrt von Bormio zwei Jahre später.
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Quelle: Eurosport
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