Ex-Slalom-Weltmeister Sebastian Foss-Solevag beendet Karriere: "Ein Kapitel schließt sich und ein neues beginnt"
Update 15/05/2025 um 15:22 GMT+2 Uhr
Mitten in die Sommerpause der Ski-Asse platzt ein weiterer Rücktritt: Sebastian Foss-Solevag, Slalom-Weltmeister von 2021, beendet seine Karriere. Der 33-Jährige teilte seine Entscheidung bei Instagram mit. "Ein Kapitel schließt sich und ein neues beginnt", begann Foss-Solevag seine Abschiedsankündigung. Er habe sein ganzes Leben "dem Ziel gewidmet, im Slalom der Weltbeste zu werden".
Sebastian Foss Solevag beendet seine Karriere
Fotocredit: Getty Images
"Jetzt ist es an der Zeit, etwas anderes zu tun. Ich bin für immer dankbar für all die Erinnerungen, die ich gewonnen habe, und die Freundschaften, die ich ein Leben lang mit mir tragen werde", meinte der Norweger weiter. Vor allem seine Teamkollegen lobte Foss-Solevag überschwänglich.
"Jeder von euch ist einzigartig und hat dazu beigetragen, dass ich meinen Traum, Slalomweltmeister zu werden, verwirklichen konnte", sagte der Norweger, der zudem bei Olympia 2022 in Peking Bronze gewann. Auch bei Betreuern, Sponsoren und seiner Familie bedankte sich Foss-Solevag.
"Der Skisport hat mich so viel gelehrt, aber jetzt ist es an der Zeit, etwas Neues zu wagen. Ich weiß noch nicht, was das sein wird, aber ich freue mich sehr darauf."
Es sei nicht selbstverständlich, "dass es ein Junge aus Alesund an die Weltspitze des alpinen Skisports schafft - und darauf bin ich stolz!" Die norwegische Stadt liegt ganz im Westen des skandinavischen Landes auf mehreren Inseln, ist von Fjorden umgeben und nicht gerade als Wintersport-Hochburg bekannt.
Pinturault, Straßer und Co. verabschieden ihn
Unter dem Abschiedsbeitrag kommentierten zahlreiche aktuelle und ehemalige Ski-Stars. Alexis Pinturault schrieb: "Alles Gute Seb! Es war fantastisch, meinen letzten Slalom-Podestplatz mit dir zu teilen!"
Der Deutsche Linus Straßer meinte: "Glückwunsch, Seb zu einer fantastischen Karriere. Es war ein Vergnügen, mit dir zu fahren."
Weitere Glückwünsche gab es von Lucas Pinheiro Braathen, Marco Schwarz, Clement Noel, Aleksander Aamodt Kilde und Michelle Gisin.
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Quelle: Eurosport
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