Die Absage der Abfahrt macht Gut-Behrami jedoch nicht dafür verantwortlich, dass sie etwa den Gesamtweltcup nicht gewinnen könnte. "Es wäre eine Ausrede, wenn ich sagen würde, dass ich deswegen den Gesamtweltcup nicht gewinnen kann. Ich hatte genügend Rennen, um mehr Punkte zu holen", erklärte die Tessinerin.
Sie und Suter stören sich allerdings am provisorischen Weltcup-Kalender für die nächste Saison. Dieser sieht bei den Frauen 22 Technik-Rennen (9 Slaloms, 9 Riesenslaloms, 4 Parallelrennen) vor, aber nur 13 Speed-Events (8 Abfahrten, 5 Super-Gs). Hinzu kommen 3 Kombinationen. Bei den Männern ist das Ungleichgewicht ähnlich.
Die Technikerinnen sind somit klar im Vorteil im Kampf um den Gesamtweltcup. "Es wäre nicht schlecht, wenn die FIS vielleicht irgendwann einmal daran denken würde, dass es gut wäre, wenn wir von Anfang an die gleiche Anzahl Rennen in jeder Disziplin hätten", führte die 29-Jährige weiter aus.
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Skirennfahrerin Suter sieht das ähnlich: "Wenn man es nicht zustande bringt, gleich viele Abfahrten wie Riesenslaloms zu planen, gibt mir das zu denken", monierte die 26-Jährige, die sich zudem resigniert zeigte: "Wir Fahrerinnen haben sowieso am wenigsten dazu zu sagen - es nützt gar nichts".
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