Franjo von Allmen lässt sich bei Sport-Gala von Moderatorin auf der Bühne den Kopf rasieren - Marco Odermatt gewinnt
Update 31/03/2026 um 14:01 GMT+2 Uhr
Marco Odermatt ist bei den Schweizer Sports Awards zum Sportler des Jahres gekürt worden - die Szene des Abends gehörte allerdings Franjo von Allmen. Der dreifache Olympiasieger wurde auf der Bühne von Moderatorin Fabienne Gyr gefragt, ob sie ihm etwas in die Frisur rasieren dürfe. Eine Anspielung auf die Haartracht des Schweizer Ski-Teams bei den alpinen Weltmeisterschaften 2025.
Franjo von Allmen ließ sich auf der Bühne eine neue Frisur verpassen - Copyright: SRF
Fotocredit: Eurosport
Damals waren Odermatt und Co. auf einer Siegerehrung mit Halbglatzen aufgetreten. Von Allmen reagierte auf Gyrs Anfrage gelassen und erlaubte der 38-Jährigen den Griff zum Rasierer. Diese wurde ob der unerwarteten Zustimmung des Speed-Spezialisten sichtlich nervös.
Mit leicht zitternden Händen und einem gemurmelten, aber gut verständlichen "Ach du Scheiße" auf den Lippen schnitt Gyr dem 24-Jährigen dessen Glückszahl 42 in den Hinterkopf.
Der Moment wurde auch bei Odermatts Ehrung Thema. Gyr erkundigte sich, was er angesichts seiner ganzen Erfolge plane, im Alter von 50 Jahren zu machen. "Friseur", witzelte Odermatt und erntete einen Lacher im Saal. Gyr blieb schlagfertig und konterte mit der Frage, ob sie bei ihm dann in die Lehre gehen dürfe.
Odermatt hatte in der mittlerweile beendeten Saison neben seinem fünften Sieg im Gesamtweltcup auch die kleinen Kristallkugeln in der Abfahrt und im Super-G gewonnen. Bei den Olympischen Winterspielen verpasste er dafür in vier Disziplinen das anvisierte Gold und musste sich mit zwei Silber- (Riesenslalom, Team Kombination) und einer Bronze-Medaille (Super-G) begnügen.
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Die Schweiz rasiert! Odermatt und Co. mit Halbglatzen unterwegs
Quelle: Eurosport
Von Allmen triumphierte bei Olympia derweil in der Abfahrt, im Super-G sowie in Team Kombination mit Tanguy Nef. In der Abstimmung zum Sportler des Jahres kam er jedoch trotzdem nicht über Rang drei hinter Odermatt und Schimmer Noè Ponti hinaus.
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Quelle: Eurosport
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