Michelle Gisin meldet sich nach schwerer Verletzung in St. Moritz zu Wort: "Hätte querschnittsgelähmt sein können"

Michelle Gisin stürzte und verletzte sich beim Abfahrtstraining in St. Moritz am 11. Dezember 2025 schwer. Nun hat die 32-Jährige in einem Interview mit dem "Schweizer Rundfunk" (SRF) erklärt, dass sie einer Querschnittslähmung nur knapp entging. Die Schweizerin sagte zudem, dass es ihr aktuell "ziemlich gut" gehe und "alles gut verheilt" sei. Ein Karriereende schloss sie trotzdem nicht aus.

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Quelle: Eurosport

"Ich will zumindest wieder einen Riesenslalom fahren im einfachen Gelände, das ist schon eine Riesenleistung. Erst dann weiß ich, ob ich noch mal will", sagte Gisin, die damals Verletzungen an Halswirbelsäule und ihrer rechten Hand, sowie einen Kreuz- und Innenbandriss erlitt: "Danach wird sich die Frage stellen, ob ich es noch kann. Aber ob ich nochmals will, möchte ich auf den Ski beantworten können, nicht auf der Liege beim Physiotherapeuten. Eine Entscheidung ist daher noch nicht gefallen."
Die zweimalige Kombi-Olympiasiegerin gab außerdem Einblicke in ihren psychischen Umgang mit der Horror-Verletzung.
Sie habe damals eine "instabile Halswirbelfraktur" davongetragen, "der Wirbelfortsatz ist zertrümmert." Die Röntgenbilder seien für sie "unheimlich" gewesen. 
Gerade die Anzahl der verschiedenen Verletzungen sei zudem eine "Riesenherausforderung" im Alltag und der Reha.

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Gisin sagte: "Die Ärzte hatten mir erklärt, dass es wahnsinnig knapp war. Ich hätte querschnittsgelähmt sein können. Mit dieser Vorstellung habe ich sehr gekämpft."
Sie frage sich noch immer, wie sie sich so schwer verletzen konnte. Ihre Motivation in der Reha sei teils "riesig", an anderen Tagen sei sie hingegen eher "frustriert".
Dafür steht im Juni 2026 privat ein Highlight an: Gisin wird ihren Verlobten Luca De Aliprandini, italienischer Skirennläufer, heiraten: "Ich glaube, das wird wunderschön", blickte Gisin voraus.
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Quelle: Eurosport


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