Tereza Nová nach Sturz in Garmisch-Partenkirchen weiterhin im künstlichen Koma - Freund gibt Update genüber Zeitung

Die Abfahrt auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen wurde für die Tschechin Tereza Nová zum Verhängnis. Die 26-Jährige stürzte am Freitag im Training schwer, zog sich dabei eine Gehirnblutung zu und liegt seitdem im künstlichen Koma. Nun äußerte sich ihr Partner und Trainer, Ondřej Berndt, zum Gesundheitszustand seiner Freundin, die weiterhin in Deutschland im Krankenhaus liegt.

Tereza Nová wurde nach ihrem Sturz in Garmisch-Partenkirchen mit dem Helikopter abtransportiert

Fotocredit: Getty Images

"Ich bin hier bei ihr und besuche sie jeden Tag. Die Situation ist die gleiche wie am Samstag. Tereza ist stabil", wird Berndt in der tschechischen Zeitung "Blesk" zitiert.
Nach ihrem schweren Sturz am Freitag in Garmisch-Partenkirchen wurde Nová umgehend mit dem Helikopter in eine Klinik transportiert. Dort wurde sie bereits am Samstag operiert und anschließend in ein künstliches Koma versetzt, teilte der tschechische Ski-Verband am Samstag mit.
Wie "SRF" berichtet, wurde bei ihr eine Blutung im Gehirn diagnostiziert. "Sie wird so lange im künstlichen Koma bleiben, wie es die Ärzte für angemessen halten", teilte Verbandssprecher Tomas Haisl mit.
In dieser schweren Zeit kann Nová immerhin auf den Beistand ihres Freundes zählen, der aktuell nicht von ihrer Seite weicht. Berndt hoffe, dass sie bald "ihre Augen öffnen" und ihren Geburtstag am 6. Februar erleben kann.

Auch Ortlieb stürzt in Garmisch schwer 

Unterdessen war Novás Unfall nicht der einzige schwere Sturz auf der Kandahar. Auch ÖSV-Athletin Nina Ortlieb erwischte es im Rennen am Samstag schwer.
Die verletzungsgeplagte Österreicherin brach sich während ihres Laufs den Unterschenkel. Unter Schmerzensschreien war die 28-Jährige zunächst auf der Piste liegen geblieben, ehe auch sie per Hubschrauber ins Krankenhaus transportiert wurde.
Einen Tag später meldete sich Ortlieb bei ihren Fans auf "Instagram": "Mein schlimmster Albtraum ist Realität geworden. Ich habe mir wieder das rechte Bein gebrochen. Momentan fehlen mir die richtigen Worte, aber ich bin sehr dankbar für all Eure Nachrichten."
Ortliebs Teamkollegin Ariane Rädler stürzte am Sonntag im Super-G spektakulär. Die Bregenzerin kam mit einem Hämatom im Bereich des unteren Rückens allerdings noch vergleichsweise glimpflich davon.

Goggia: "Haben Waffen an den Füßen"

Super-G-Siegerin Lara Gut-Behrami wollte indes kein Muster in der Sturzserie auf der Kandahar erkennen. Stattdessen führte die Schweizerin Wetter, Müdigkeit und Reisestress als mögliche Gründe für die Unfälle in Garmisch-Partenkirchen an.
An den vier Tagen an der Strecke habe sie "jeden Tag neue Verhältnisse" erlebt, so die Goldmedaillengewinnerin der Olympischen Winterspiele von Peking 2022.
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Schreckmoment im Super-G: Rädler stürzt böse in Garmisch

Quelle: Eurosport

Ihre italienische Kontrahentin Sofia Goggia, die sich bei ihrer Fahrt auf Platz zwei am Samstag in der Abfahrt die Schulter auskugelte, äußerte sich da schon drastischer.
"Wir haben mittlerweile keine Ski an den Füßen, sondern Waffen. Klar, die FIS kann die Regeln anpassen - aber die Firmen werden sich anpassen und immer weitere Entwicklungen machen, um besser zu sein als die anderen", blickte die Speed-Spezialistin sorgenvoll in die Zukunft.
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Gut-Behrami feiert ersten Saisonsieg in Garmisch - Highlights

Quelle: Eurosport


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