Ex-DSV-Star Thomas Dreßen verrät kuriose Geschichte: Als das deutsche Speed-Team fast eingestampft werden sollte

Während die deutschen Fußballer vor elf Jahren durch den WM-Coup von Rio auf der Erfolgswelle surften, sah es für die deutschen Skirennfahrer um Thomas Dreßen weniger rosig aus. "2014 wurde bei uns in Deutschland heftig diskutiert", erinnerte sich der 31-Jährige jetzt in einer Talkrunde auf "ServusTV" und berichtete: "Sie wollten das Speed-Team fast schon wegen Erfolglosigkeit einstampfen."

Dreßen im Abschieds-Interview: "Freue mich auf mein neues Leben"

Quelle: Eurosport

Statt Totalschaden gab es schließlich aber ein Happy End. Denn durch "harte Arbeit und einige Umstellungen wurde es allmählich besser. Wir haben uns dann auch jederzeit gegenseitig gepusht. Da entstand eine Dynamik, die du nicht aufhalten kannst", so der ehemalige DSV-Athlet.
Die Krönung dieser Dynamik folgte für Dreßen rund vier Jahre später. Bei der Hahnenkammabfahrt 2018 in Kitzbühel gelang ihm der größte Erfolg seiner Karriere.
Seine damaligen Erfahrungen verglich Dreßen laut der "Kronen-Zeitung" nun bei "ServusTV" mit der aktuellen Speed-Dominanz des Schweizer Teams um Superstar Marco Odermatt. Auch den Swiss-Ski-Rennläufern sei es demnach gelungen, eine Dynamik entstehen zu lassen. In dieser würden sie sich ständig zu neuen Höchstleistungen pushen.
Wirklich vergleichbar sei die Situation allerdings nicht. Im Unterschied zu Deutschland komme bei den Schweizern "dann auch noch von unten so viel nach an jungen Talenten", sagte Dreßen.
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Laut Thomas Dreßen stand das deutsche Speed-Team im Jahr 2014 vor dem Aus.

Fotocredit: Getty Images

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Highlights aus Kitzbühel: Odermatt bricht im Super-G den Bann

Quelle: Eurosport


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