Marc Gisin bei der Abfahrt in Gröden schwer gestürzt

Der Schweizer Marc Gisin ist bei der Abfahrt im italienischen Gröden sehr schwer zu Sturz gekommen. Dem Bruder der Olympiasiegerinnen Dominique und Michelle Gisin verriss es vor den berüchtigten Kamelbuckeln auf der Saslong die Skier. Der Eidgenosse verlor anschließend beim Sprung die Kontrolle und schlug mit dem Kopf auf der Piste. Laut "Gazzetta dello Sport" hat Gisin einen Beckenbruch erlitten.

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Fotocredit: Eurosport

Gegenüber der Schweizer Zeitung "Blick" gab Gisins Schwester Michelle in Alta Badia eine erste leichte Entwarnung:
Nach längerer Behandlung auf der Piste wurde Gisin mit dem Helikopter abtransportiert.
Die Abfahrt wurde im Anschluss fortgesetzt.
Für Gisin war es nicht der erste schwere Sturz seiner Karriere. Schon auf der Streif in Kitzbühel im Januar 2015 war der Schweizer an der Hausbergkante heftig zu Fall gekommen und musste die Saison damals mit einem Schädel-Hirn-Trauma beenden.
Auch anderen Fahrern ging der Sturz sichtlich nahe. Andreas Sander blieb "fast das Herz stehen", als er Marc Gisin hilflos durch die Luft fliegen und regungslos im Schnee liegen sah. "So etwas will man nicht sehen", sagte er angesichts jener furchterregenden Szenen.
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