Abfahrt Gröden: Marco Odermatt feiert auf der Saslong seinen 50. Weltcup-Sieg - Debakel für Österreichs Speed-Asse

Marco Odermatt hat auf der Saslong seinen 50. Weltcupsieg gefeiert. Der Schweizer gewann am Donnerstag die verkürzte Abfahrt in Gröden, die als Ersatzrennen für das abgesagte Speedrennen in Beaver Creek durchgeführt wurde, und wiederholte damit seinen Vorjahressieg. Odermatts Landsmann Franjo von Allmen (+0,15 Sekunden) sowie Lokalmatador Dominik Paris (Italien/+0,19) komplettierten das Podium.

Highlights: Odermatt nicht zu schlagen - so lief die erste Gröden-Abfahrt

Quelle: Eurosport

Das österreichische Team erlebte in Gröden dagegen ein Debakel. Als bester ÖSV-Athlet kam Stefan Babinsky (+0,94 Sekunden) als 14. ins Ziel.
Aleksander Kilde (Norwegen/+1,56), der nach fast zweijähriger Verletzungspause erstmals seit 2023 wieder auf der Saslong am Start war, verpasste nach einer wilden Fahrt eine Spitzenplatzierung deutlich.
"Es sah viel schlimmer aus, als es sich angefühlt hat - das ist positiv", erklärte der fünfmalige Gröden-Sieger bei Eurosport und ergänzte:
"Mir fällt es schwer, das Timing zu finden, gerade wenn Training und Aufwärmen vor dem Rennen fehlen. Ich war die ganze Zeit nur auf dem Beifahrersitz - und so will ich eigentlich nicht gerne Skifahren."
Mit dem Ausgang des Rennens hatte der Norweger nichts zu tun. Das machten die starken Schweizer unter sich aus.
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Odermatt setzt Bestzeit auf Saslong: Schweizer feiert Abfahrtssieg

Quelle: Eurosport

Odermatt ringt von Allmen nieder

Allen voran Odermatt, der mit einer beherzten Fahrt seinen Schweizer Landsmann von Allmen (+0,15) und Paris (Italien/+0,19) auf die Plätze verwies und damit seinen bereits fünften Saisonsieg feierte.
Zugleich war es der 50. Weltcuperfolg für den viermaligen Gesamtweltcupsieger.
"Im Vergleich zum Training war alles anders, besonders der Schnee. Aber ich habe mich sehr gut darauf einstellen können und bin extrem glücklich über den Sieg heute", freute sich Odermatt bei Eurosport. 
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Kilde sorgt für Schrecksekunde auf der Saslong in Gröden

Quelle: Eurosport

Odermatt auf einer Stufe mit Tomba

"Ich hatte nicht erwartet, die Bestzeit zu setzen, denn ich habe Franjos Lauf mit Startnummer sechs gesehen und wusste nicht, wo ich schneller als er fahren können sollte. Aber irgendwie hat es doch geklappt", ergänzte der Sieger.
Angesprochen auf seinen 50. Weltcupsieg, wodurch er mit dem legendären Alberto Tomba gleichzog, entgegnete Odermatt: "Grandios, jetzt die Marke von Alberto erreicht zu haben - und dass es in Italien passiert, macht es noch besonderer."
Lediglich Ingemar Stenmark (Schweden/86 Siege), Marcel Hirscher (Österreich/67) und Hermann Maier (ebenfalls Österreich/54) haben noch mehr Weltcupsiege als der Schweizer Ausnahmefahrer.
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Baumann kämpft um Olympia-Norm bei Abfahrt in Gröden

Quelle: Eurosport

Baumann mit bestem Saisonergebnis

Allerdings musste Odermatt unerwartet lange zittern. Die Piste wurde im Rennverlauf noch einmal deutlich schneller, der Franzose Nils Alphand lag mit der Startnummer 47 bis zur letzten Zwischenzeit vorne und wurde letztlich Fünfter (+0,27). Der Italiener Giovanni Franzoni fuhr mit der 50 auf Platz acht.
Baumann, der im Januar 40 Jahre alt wird, lag nach einer starken Fahrt nur 98 Hundertstel hinter Odermatt. Auch Luis Vogt überzeugte als 21. (+1,02) mit der Startnummer 41. Simon Jocher kam auf Platz 41 (+1,55). Die Youngster Felix Rösle (20) und Maximilian Schwarz (22) belegten die Plätze 50 und 59.
Das erste von drei Rennen auf der Saslong war von schwierigen Witterungsverhältnissen geprägt. Nachdem am Mittwoch bereits das zweite Training abgesagt wurde, verzögerte sich der Start am Donnerstag wegen dichten Nebels um über eine Stunde, auch während des Rennens kam es immer wieder zu Unterbrechungen.
Die Sprint-Abfahrt war zuvor als Ersatz für das ausgefallene Rennen in Beaver Creek ins Programm aufgenommen worden. In Gröden finden am Freitag noch ein Super-G und am Samstag (jeweils 11:45 Uhr live auf Eurosport und bei discovery+) die traditionelle Abfahrt statt.
(mit SID)
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"Gott sei Dank der Airbag": Wilder Abflug von Molteni

Quelle: Eurosport


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