Horror-Sturz von Möller bei Gröden-Abfahrt: Teamchef gibt erste Entwarnung nach Heli-Rettung

Fredrik Möller ist anscheinend bei seinem fürchterlichen Sturz in der Abfahrt von Gröden am Donnerstag einigermaßen glimpflich davon gekommen. Wie der norwegische Teamchef Michael Rottensteiner mitteilte, habe Möller keine bedrohlichen Verletzungen erlitten und sei auch während des Helikopter-Transports ins Krankenhaus jederzeit ansprechbar gewesen: "Das ist ein gutes Zeichen."

Fürchterlicher Sturz: Möller werden Kamelbuckel zum Verhängnis

Quelle: Eurosport

"Die Situation ist positiver als wir befürchtet haben", sagte Rottensteiner. Möller war auf den berüchtigten Kamelbuckeln gestürzt.
Er war bei eben jenem Sprung, der beinahe auch seinem Teamkollegen Aleksander Aamodt Kilde zum Verhängnis geworden wäre, bei rund 120 km/h aus der Balance gekommen und auf den Rücken geprallt.
Der 25-Jährige verlor bei dem harten Sturz beide Ski und kam erst nach einigen Sekunden Rutschpartie zum Liegen. Zwar konnte sich Möller zwischenzeitlich auf Hände und Knie aufrappeln, wurde aber von den herbeigeeilten Betreuern aufgefordert, liegenzubleiben.
Nach der Erstversorgung wurde Möller mit dem Hubschrauber zum Checkup ins Krankenhaus nach Bozen geflogen.
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Kilde sorgt für Schrecksekunde auf der Saslong in Gröden

Quelle: Eurosport

Möller erlitt wohl keine Bänderrisse oder Knochenbrüche

"Der Rettungsplan hat sehr gut funktioniert", meinte Rottensteiner bei "Viaplay". Möller könne Arme und Beine bewegen und zeige keine Anzeichen einer schwereren Kopfverletzung.
"Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir keine Informationen über gerissene Bänder oder Knochenbrüche, das ist gut", meinte der Österreicher.
Allerdings müsse man noch genauer abklären, welche inneren Verletzungen Möller möglicherweise davongetragen haben könnte. "Er hat ein oder zwei Zähne verloren, Schürfwunden im Gesicht, Rückenschmerzen und ist natürlich alles in allem ziemlich mitgenommen", so Rottensteiner.

"Fredrik hat starke Prellungen und zwei Zähne verloren"

Teamarzt Marc Strauss äußerte sich ähnlich. "Fredrik hat starke Prellungen und zwei Zähne verloren, es geht ihm aber den Umständen entsprechend gut."
Möller werde weiter engmaschig betreut, um verborgene Verletzungen auszuschließen.
Der Sieg in Gröden ging derweil an Marco Odermatt (Schweiz), der Landsmann Franjo von Allmen und Dominik Paris (Italien) auf die Plätze verwies und seinen insgesamt 50. Weltcuperfolg feierte.
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Highlights: Odermatt nicht zu schlagen - so lief die erste Gröden-Abfahrt

Quelle: Eurosport


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