Speedfahrer Manuel Feller korrigiert Bericht über seinen Verdienst: "Weit weg davon, diese Summe zu verdienen"

Speedfahrer Manuel Feller hat am Rande des Weltcups in Hafjell über seinen Verdienst und sein Vermögen gesprochen. Er erläuterte, wie sich seine Honorare zusammensetzen - dabei räumte er mit Berichten über seinen Werbewert auf und stellte sie in den richtigen Kontext. Trotz seiner guten finanziellen Lage bleibt der Österreicher bodenständig. Luxusgüter leistet sich der 32-Jährige nämlich nicht.

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Quelle: Eurosport

"Ich brauche keinen Jet, keine Jacht und keine Villa. Ein Haus überm Kopf, was Gescheites zu essen und die Heizung soll laufen, mehr brauche ich nicht": Manuel Feller pflegt trotz ordentlicher Einnahmen keinen verschwenderischen Lebensstil.
"Wenn ich mir mein Fischzeug noch leisten kann und meinen Kindern ein schönes Leben ermöglichen, ist das eine schöne Geschichte", betonte Feller.
Ende Februar hatte das Marktforschungsinstitut "Focus" über Fellers Werbewert berichtet. Dieser liege bei umgerechnet rund sieben Millionen Euro. Der Slalom-Spezialist stellte jedoch klar: "Ich bin weit weg davon, diese Summe auch zu verdienen!"
Feller klärte auf und ergänzte, dass er nicht für den Werbewert, sondern für Leistung bezahlt werde. "Je weniger Rennen ich ins Ziel fahre, desto weniger Preisgeld kriege ich, umso weniger Werbewert habe ich für meine Sponsoren und umso weniger Geld kriege ich im nächsten Jahr."

Laut FIS: So viel Geld hat Feller seit 2012 verdient

Er werde aktuell quasi für seine Leistungen aus dem Vorjahr bezahlt. Aus seiner Performance von dieser Saison werde folglich der Werbewert für das folgende Jahr berechnet.
Laut FIS-Angaben kamen in dieser Saison fast 80.000 Euro für den Tiroler zusammen. Seit 2012 haben sich laut der FIS über eine Million Euro an Preisgeldern für Feller angesammelt. Das sind aber nicht Fellers einzige Einnahmequellen. Werbeverträge und Prämien je nach ÖSV-Kaderstufe bringen zusätzlich Kohle ein.
"Ich glaube, ich habe für Atomic 2,5 Millionen Euro Werbewert eruiert. Dann kannst du theoretisch zu Atomic gehen und sagen, ich möchte davon, Daumen mal Pi, zehn Prozent", erklärt Feller.
Der Österreicher hatte letzte Woche verkündet, dass er seine Karriere im Riesentorlauf beenden werde. In Zukunft wolle sich Feller auf den Slalom konzentrieren.
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Quelle: Eurosport


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