Katharina Liensberger zieht sich bei schwerem Sturz im Riesenslalom-Training in St. Michael Fraktur des Schienbeinkopfs zu

Katharina Liensberger muss im Olympia-Winter einen herben Rückschlag hinnehmen. Die 28-jährige Österreicherin stürzte beim Riesenslalom-Training in St. Michael (AUT) schwer. Nach der Erstversorgung vor Ort sei "die Vorarlbergerin mit dem Hubschrauber umgehend zur genaueren Abklärung in die Klinik Hochrum bei Innsbruck gebracht" worden, teilte der Österreichische Skiverband (Ski Austria) mit.

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Quelle: Eurosport

Bei einer MRT-Untersuchung sei "eine Fraktur des Schienbeinkopfs sowie ein Meniskus- und Innenbandriss im rechten Knie diagnostiziert" worden, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Technik-Spezialistin wurde noch am 2. Januar operiert.
Liensberger wurde 2022 Olympiasiegerin mit der Mannschaft und gewann Silber im Slalom, im Jahr zuvor holte sie WM-Gold im Slalom.
In der laufenden Saison belegt die Österreicherin Rang zehn im Slalom-Weltcup. Der Traum von der Teilnahme an den Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina ist aufgrund der Schwere der Verletzungen nun geplatzt.
Mittlerweile meldete sich Liensberger selbst zu Wort. "Die Olympia-Saison ist beendet", bestätigte die 28-Jährige auf Instagram und bedankte sich bei zahlreichen Unterstützern, diese "geben mir Mut, nach vorne zu blicken". Ihre "ganze Ausrichtung gilt nun einer allumfassenden optimalen Heilung", schrieb die Österreicherin weiter.

Scheib: "Fast schon Waffen an den Füßen"

"Es war recht unscheinbar. Beim vorletzten Tor ist sie vorne übergerollt und in eine leichte Disbalance gekommen - dann hat etwas nachgegeben. Das war leider der Schienbeinkopf", äußerte sich der österreichische Alpinchef Christian Mitter im Interview mit der "Krone" zur Verletzung von Liensberger.
Ein Hergang, der im Ski Alpin keineswegs ungewöhnlich ist. Immerhin entscheiden in solchen Momenten nur allzu oft Kleinigkeiten.
"Das will keiner sehen, aber es gehört leider dazu und zeigt auch, wie gefährlich unser Sport ist", meinte Riesenslalom-Spezialistin Julia Scheib. "Man kann harmlos wegrutschen und wir haben schon fast ’Waffen’ unter den Füßen angeschnallt. Daher muss man dankbar sein, wenn man einen Trainingstag abschließt und alles gut gegangen ist."
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Katharina Liensberger hat sich schwer verletzt

Fotocredit: Getty Images

Ihrer Teamkollegin wünschte sie derweil eine schnelle Genesung. "Mir tut es sehr leid für sie, hoffentlich ist sie bald wieder bei uns dabei."
Dem schloss sich auch Ricarda Haaser an. "Es ist nie cool, wenn es eine Teamkollegin erwischt", so die Bronzemedaillengewinnerin der Ski-WM 2023. "Vor allem, wenn man beim selben Training ist und man den Hubschrauber kreisen sieht. Dann weiß man, dass es eine ernstere Sache ist. Es wartet keine leichte Zeit auf sie."
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Quelle: Eurosport


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