Ski Alpin Kitzbühel - so lief das 2. Training zur Abfahrt auf der Streif: Odermatt tüftelt, Sander in Lauerstellung

Es geht Schlag auf Schlag im alpinen Ski-Weltcup-Zirkus: Nach den aufregenden Speedrennen in Wengen bestreiten die Herren die legendäre Abfahrt auf der "Streif" im Rahmen der Hahnenkammrennen. Lauberhorn Doppelsieger Marco Odermatt ließ aufhorchen. Thomas Dreßen musste angeschlagen verzichten. Ein Franzose fuhr die Bestzeit. So lief das Abschlusstraining am Mittwoch auf der Streif in Kitzbühel.

Odermatt, Kitzbühel, Training

Quelle: Eurosport

Es ist angerichtet: Kitzbühel ist bereit für den alljährlichen Showdown im alpinen Ski-Zirkus. Die 84. Hahnenkammrennen starten am Freitag mit Abfahrt, am Samstag steht dann die Klassiker-Abfahrt auf dem Programm, bevor die Slalom-Akrobaten um Manuel Feller (Österreich) und Linus Straßer am Sonntag ihr Künste auf dem Ganslernhang zur Schau stellen.
Den ersten Übungslauf am Dienstag entschied der Kanadier Cameron Alexander in 1:57.06 Minuten für sich. Im Abschlusstraining am Mittwoch fuhr der Franzose Nils Allegre die Bestzeit. Marco Odermatt und Cyprien Sarrazin ließen allerdings durchblicken, dass am Freitag und Samstag mit ihnen zu rechnen sein wird.
Andreas Sander zeigte als bester Deutscher mit Rang zwölf eine ordentliche Leistung wird sich aber für die Wettbewerbe noch verbessern müssen, um ein Top-Ergebnis einzufahren. Sorgen gab es außerdem bei Thomas Dreßen, der mit Knieproblemen verzichten musste.So lief das 2. Training zur Abfahrt in Kitzbühel:

Abfahrtstraining in Kitzbühel von Stürzen überschattet

Die Startnummern 68 und 69 haben beim Abfahrtstraining in Kitzbühel für Schrecksekunden gesorgt. Zunächst musste der Schweizer Remi Chuche, Neffe der Speed-Legende Didier Cuche, seinen Lauf mit einer augenscheinlichen Knieverletzung abbrechen und im Helikopter abtransportiert werden. Danach stürzte der Israeli Barnabas Szollos kurz nach der Mausefalle so schwer, dass er seinen Helm verlor. Laut "Blick" gibt es bei dem 25-Jährigen zumindest erste Entwarnung. | Zum Bericht
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Cuche, Kitzbühel, Training

Quelle: Eurosport

Abfahrtstraining in Kitzbühel - Ende des Livetickers

Das wars mit dem Liveticker zum Abschlusstraining der Abfahrer in Kitzbühel. Die Bestzeit setzte Nils Allegre in 1:56.11 Minuten. Marco Odermatt und Cyprien Sarrazin zeigten sich aber ebenfalls in starker Verfassung und untermauerten ihre Siegambitionen der nächsten Tage, auch wenn sie gegen Ende ihrer Läufe ordentlich rausnahmen. Andreas Sander zeigte eine ordentliche Fahrt wird sich in den Rennen aber steigern müssen, wenn es für die Top 10 reichen soll. Leopold Grünwald verabschiedet sich mit dem Hinweis auf die Live-Übertragungen der beiden Abfahrten am Freitag und Samstag sowie dem Slalom am Sonntag auf Eurosport und discovery+.

2. Training zur Abfahrt in Kitzbühel - Endergebnis

1. Nils Allegre (FRA) 1:56,11 Minuten
2. Blaise Giezendanner (FRA) +0,02 Sekunden
3. Christof Innerhofer (ITA) +0,05
4. Mattia Casse (ITA) +0,07
5. Vincent Kriechmayr (AUT) +0,37
...
12. Andreas Sander (GER) +0,80
13. Cyprien Sarrazin (FRA) +0,82
...
21. Marco Odermatt (SUI) +1,19
13:03 Uhr – Nils Alphand (FRA) stark unterwegs
Nils Alphand macht es deutlich besser als sein Bruder. Der Franzose geht aggressiv in seinen Lauf. Ist im ersten Sektor zwölf Hundertstel schneller als Namensvetter Allegre und kann auch in den letzten Sektoren aufholen. Sein Rückstand von 1.30 Sekunden im Ziel ist auch insofern beachtlich, als dass er kurz vor der Linie rausnimmt.
13:00 Uhr – Sam Alphand (FRA) zieht durch
Sam Alphand zieht seinen Lauf bis über die Ziellinie durch. Insofern ist sein Rückstand von 1.39 Sekunden ein wenig mit Vorsicht zu genießen. Dennoch kann er aus dem 25. Rang Selbstbewusstsein für die anstehenden Wettkämpfe ziehen.
12:53 Uhr – Luis Vogt (GER) sammelt Erfahrung
Das Küken der deutschen Mannschaft sammelt weiter Erfahrung auf der härtesten Abfahrt der Welt. Luis Vogt ist mit seinen 21 Jahren einer der jüngsten Fahrer im Weltcup-Zirkus. Dementsprechend ist sein Rückstand von 2.95 Sekunden im Ziel durchaus zu verkraften.
12:51 Uhr – Ralph Weber (SUI) zeitgleich mit Schwaiger
Ralph Weber ist gut unterwegs und kann seinen Rückstand auf die Bestzeit von Allegre lange unter acht Zehnteln halten. Erst ab der Traverse verliert der Schweizer dann zunehmend. Im Ziel ist er zeitgleich mit Dominik Schwaiger 21., bei einem Rückstand von 1.23 Sekunden.
12:47 Uhr – Martin Cater (SLO) ohne Chance
Der einmalige Weltcup-Sieger Martin Cater handelt sich Sektor für Sektor mehr Rückstand ein. Einzig im drittletzten Abschnitt kann er im Vergleich zu Allegre aufholen. Der Slowene kommt mit 2.91 Sekunden und auf Rang 36 ins Ziel.
12:43 Uhr – Solide Fahrt von Dominik Schwaiger (GER)
Zwar hat Dominik Schwaiger stellenweise ungünstige Rutschphasen in seinem Lauf, doch klammert man diese aus, darf der Deutsche mit diesem Lauf durchaus zufrieden sein. Der 32-Jährige kommt mit 1.23 Sekunden und einer ähnlichen Laufzeit wie Marco Odermatt auf Rang 20 ins Ziel.
12:39 Uhr – Probleme bei Brodie Seger (CAN)
Diese Mausefalle scheint in diesem Jahr sehr weit zu gehen. Brodie Seger springt auf 42 Meter, was seine Laufzeiten allerdings auch nicht schneller macht. Der Kanadier kassiert knapp 3,5 Sekunden auf Allegre und landet auf dem 36. Platz. Das dürfte noch weiter nach hinten gehen.
12:33 Uhr - Blaise Giezendanner (FRA) fast mit der Bestzeit
Starkes Finish von Blaise Giezendanner, der beim Zielsprung mit 143,7 km/h die neue Spitzengeschwindigkeit setzt. Der Franzose holt in den letzten zwei Sektoren kräftig auf Allegre auf und hat bei der finalen Zeitmessung einen winzigen Rückstand von zwei Hundertstel Sekunden.
12:29 Uhr - Christopher Neumayer (AUT) fährt vorne rein
Christopher Neumayer kann tatsächlich einige der großen Namen ärgern und fährt mit der Startnummer 33 auf Rang fünf. Zwar haben viele der Top-Stars im Zielhang rausgenommen, doch ist dieser Lauf von Neumayer wirklichen beachtlich. Sein Rückstand beträgt nur 48 Hundertstel.
12:26 Uhr - Simon Jocher (GER) überzeugt
Auch Simon Jocher ist vernünftig unterwegs, kann aber die Bestzeit nicht gefährden. Der 27-jährige Deutsche beendet seinen Lauf in 1:57.77 Minuten, was einen Rückstand von 1.66 Sekunden bedeutet.
12:23 Uhr - Josef Ferstl (GER) mit ordentlicher Leistung
Der deutsche Super-G-Spezialist macht wenig offensichtliche Fehler und kommt mit 1.26 Sekunden Rückstand ins Ziel. Eine ordentliche Leistung von Josef Ferstl, der in Kitzbühel bereits Erfolge feiern konnte.
12:21 Uhr - Jared Goldberg (USA) schwach unterwegs
Auch Jared Goldberg kann keine neue Bestzeit setzen. Der US-Boy, der in Kitzbühel bereits starke Ergebnisse feiern konnte, handelt sich ordentlich Rückstand ein und kommt als 22. ins Ziel.
12:18 Uhr - Maxence Muzaton (FRA) keine Gefahr für Allegre
Maxence Muzaton kann hier nicht für ein Ausrufezeichen sorgen. Besonders im zweiten Sektor kassiert der Franzose ordentlich Rückstand und ist so nie eine Gefahr für die Bestzeit seines Landsmanns Allegre.
12:13 Uhr - Stefan Babinsky (AUT) sorgt für ersten Sturz
Ein Österreicher sorgt für den ersten Sturz des Trainings. Stefan Babinsky zeigt eigentlich eine ordentliche Fahrt, rutscht aber in der Einfahrt zur Traverse weg, schlittert in die Fangnetze und scheint sich aber nichts getan zu haben. Der Crash hat trotzdem Konsequenzen für den Franzosen Matthieu Bailet, der abgewunken und wird so keinen kompletten Lauf bekommt.
12:08 Uhr - Thomas Dreßen (GER) zieht zurück
Hiobsbotschaft für Thomas Dreßen. Der Streif-Sieger von 2018 verzichtet aufgrund von Knieproblemen auf das finale Training in Kitzbühel. Hoffentlich reicht das für die Rennen in den kommenden Tagen.
12:05 Uhr - Christof Innerhofer (ITA) setzt Ausrufezeichen
Christof Innerhofer zeigt sich in starker Verfassung. Der Routinier rast die Streif hinunter und bekommt so im Ziel knapp die zweitbeste Laufzeit angezeigt. Fünf Hundertstel beträgt sein Rückstand auf Allegre schlussendlich.
12:00 Uhr – Andreas Sander (GER) muss kämpfen
Andreas Sander ist in dieser Saison bisher vollkommen unzufrieden mit seinen Ergebnissen. Wenn diese Trainingsfahrt ein Zeichen in Richtung der Wettkämpfe der nächsten Tage ist, könnte sich daran jedoch etwas ändern. In jedem Sektor leuchtet ein zwar rotes Plus auf, aber im Ziel ist er trotz eines Bremsers nur acht Zehntel hinter Allegre.
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Sander, Kitzbühel, Training

Quelle: Eurosport

11:58 Uhr - Nils Allegre (FRA) mit nächster Bestzeit
Keine Zurückhaltung bei Nils Allegre. Der Franzose zeigt besonders im oberen Abschnitt eine starke Leistung, hat vor dem Gleitstück 43 Hundertstel Vorsprung auf Allegre. Bis ins Ziel schmilzt dieser zwar auf sieben Hundertstel, doch es bleibt die Bestzeit.
11:56 Uhr - Romed Baumann (GER) mit Problemen
Romed Baumann kann seinem starken Beginn leider wenig folgen lassen. Der Deutsche hat bei der ersten Zwischenzeit sogar neun Hundertstel Vorsprung auf Casse, kommt danach aber nur schlecht zurecht. Der 38-Jährige verpasst das Tor an der Einfahrt zur Traverse und wäre im Wettkampf damit ausgeschieden. So sind es im Ziel 2.39 Sekunden auf Casse.
11:52 Uhr - Vincent Kriechmayr (AUT) meldet sich zurück
Die wahrscheinlich größte Hoffnung Österreichs zeigt eine starke Leistung. Vincent Kriechmayr meistert die Schlüsselstellen der Streif mit Bravour und könnte ohne Probleme vor Casse die Bestzeit holen, wenn auch er nicht rausnehmen würde. So sind es am Schluss drei Zehntel Rückstand.
11:50 Uhr - Top-Speed für Mattia Casse (ITA)
Ein echtes Ausrufezeichen von Mattia Casse. Der Italiener schießt den Abfahrtshang hinunter und wird beim Zielsprung mal eben mit 143,4 Kilometer pro Stunde gemessen - Top-Speed. Folgerichtig setzt er sich mit sieben Zehnteln für Alexander.
11:48 Uhr - Cyprien Sarrazin (FRA) schnell unterwegs
Cyprien Sarrazin geht aggressiv in das Abschlusstraining - vielleicht sogar zu aggressiv. Der Franzose springt weit durch die Mausefalle, gibt weiter Vollgas und ist vor der Gleitpassage gezwungen, stark zu korrigieren. Dennoch hätte der Gewinner von Bormio wohl die Bestzeit, wenn auch er nicht rausnehmen würde - fünf Hundertstel Rückstand für den 29-Jährigen.
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Sarrazin, Kitzbühel, Training

Quelle: Eurosport

11:44 Uhr - Schrecksekunde bei Marco Odermatt (SUI)
Marco Odermatt ist wie immer auch auf der Streif schnell unterwegs. Allerdings verschlägt es ihm bei der Einfahrt in die Gleitpassage kurz den Innenski und er kommt gefährlich nah an die Netze. Doch der Schweizer Dominator rettet sich meisterlich und erreicht das Ziel schlussendlich mit 42 Hundertstel Rückstand auf Cameron Alexander.
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Odermatt, Kitzbühel, Training

Quelle: Eurosport

11:42 Uhr - Dominik Paris (ITA) mit starker Zeit
Dominik Paris scheint die Bedingungen zu genießen, springt weit durch die Mausefalle und lässt durchblicken, dass er an diesem Wochenende mehr vor hat, als nur dabei zu sein. Mit 1:57.15 Minuten im Ziel landet er auf Rang zwei.
11:38 Uhr - Otmar Striedinger (AUT) mit Monstersprung durch die Mausefalle
Otmar Striedinger setzt gleich zu Beginn seines Laufes ein Ausrufezeichen und springt in der Mausefalle auf eine rekordverdächtige Weite. Ein Zeichen für gut präpariertes Material. Dennoch kann er froh sein, dass er die Landung steht. Vielleicht auch ein kleiner Schock für ihn, denn der Österreicher nimmt deutlich früher als alle anderen raus und kommt mit 2.06 Sekunden Rückstand auf Alexander ins Ziel.
11:34 Uhr - Daniel Hemetsberger (AUT) wagt sich auf die Piste
Mit Daniel Hemetsberger startet der erste Österreicher ins Abschlusstraining und zeigt sich dort stark. Zwar nimmt er Alexander nicht die Bestzeit ab. Doch die halbe Sekunde Rückstand ist durchaus zu verschmerzen, nachdem auch er im Zielhang deutlich rausnimmt.
11:32 Uhr - Cameron Alexander (CAN) schneller als Murisier
Cameron Alexander sichert sich mit 1.1 Sekunden Vorsprung die Trainingsbestzeit vor Murisier, was allerdings auch an der Zieleinfahrt des Schweizers gelegen haben dürfte. Bei den vorderen Zwischenzeiten war das deutlich enger, mit zeitweisen Vorteilen für Murisier.

11:30 Uhr - Justin Mursier (SUI) setzt erste Richtzeit

Justin Murisier stürzt sich in den legendären Hang und setzt mit 1:57.98 Minuten die erste Richtzeit, die jedoch mit Vorsicht genossen werden muss. Der Schweizer zieht nicht komplett durch und nimmt nach dem Zielsprung raus, bevor er mit aufgerichtetem Oberkörper die Linie überquert.

Abfahrt in Kitzbühel: Murisier eröffnet - Deutsche spät

Der Schweizer Justin Murisier eröffnet das Abschlusstraining auf der Streif. Marco Odermatt startet mit der Nummer acht in den Übungslauf. Als erster Deutscher kommt Romed Baumann als 16., bevor Andreas Sander (19.), Josef Ferstl (28.) und Thomas Dreßen (30.) die Top 30 beschließen.
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Kamerafahrt, Kitzbühel, Training

Quelle: Eurosport

Abfahrt in Kitzbühel: Gute Trainingsbedingungen

Zwei Tage vor dem ersten Wettkampf der Speed-Fahrer in Kitzbühel präsentiert sich die Streif in einem guten Zustand. Die Temperatur liegt bei -1 Grad. Die Sicht auf der härtesten Abfahrtspiste der Welt ist gut. Damit sind die Bedingungen wesentlich besser, als sie für die kommenden Tage vorhergesagt sind, an denen es kräftig schneien soll. Erst am Samstag soll zum Hauptrennen dann Kaiserwetter herrschen.

Ski Alpin Kitzbühel - wichtigste Startnummern

Otmar Striedinger (5/AUT), Dominik Paris (7/ITA), Marco Odermatt (8/SUI), James Crawford (9/CAN), Cyprien Sarazzin (10/FRA), Mattia Casse (11/ITA), Vincent Kriechmayr (13/AUT), Florian Schieder (14/ITA), Romed Baumann (16/GER), Andreas Sander (19/GER), Stefan Babinsky (24/AUT), Josef Ferstl (28/GER), Daniel Danklmaier (29/AUT), Thomas Dreßen (DNS/GER), Dominik Schwaiger (41/GER). Insgesamt gehen heute 71 Rennläufer auf die Strecke.

Abfahrt in Kitzbühel - Training heute live - herzlich willkommen

Herzlich willkommen im Liveticker zum heutigen 2. Training zur Abfahrt in Kitzbühel. Leopold Grünwald hält Euch ab 11:20 Uhr vom Geschehen im mondänen Skiort in Tirol auf dem Laufenden.

Abfahrt in Kitzbühel - Training heute live im Stream auf discovery+

Wir übertragen das 2. Training zur Abfahrt in Kitzbühel auf der "Streif" ab 11:30 Uhr live im Streaming auf discovery+. Holt Euch ein Abo ab 3,99 Euro im Monat und seht die Australian Open, Weltcup-Events im alpinen Ski-Sport, Skispringen, Langlauf und Nordische Kombination sowie Wettbewerbe in viele weiteren Sportarten.
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