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Kitzbühel: Marco Odermatt hadert auf Streif mit Ausfahrt des Steilhangs - Knackpunkt für Träume des Schweizers?
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Publiziert 17/01/2024 um 23:01 GMT+1 Uhr
Marco Odermatt peilt in Kitzbühel einen weiteren Höhepunkt seiner illustren Karriere an. Nach olympischem Gold, zwei WM-Titeln und ebenso vielen Triumphen im Gesamtweltcup nimmt der Schweizer nun den Sieg auf der legendären Hahnenkammabfahrt ins Visier. Doch um die Streif zu bändigen, bedarf es ultimativer Perfektion - an welcher es Odermatt bislang noch mangelt.
Odermatt, Kitzbühel, Training
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Marco Odermatt und der Steilhang - bisher eine besondere Beziehung, wenn auch keine freundschaftliche. So reist der Gesamtweltcupführende auch im Jahr 2024 als der große Anwärter auf einen Triumph bei der Hahnenkammabfahrt an, doch zwischen dem 26-Jährigen und seinem Traum scheint sich weiterhin der technisch anspruchsvolle Streckenabschnitt stellen zu wollen.
"Die Ausfahrt aus dem Steilhang hat jetzt zweimal nicht gepasst", gab Odermatt im "ORF"-Interview zu Protokoll.
Beim Übergang zum Brückenschuss kämpfte Odermatt mit der Piste, griff zwischenzeitlich mit der rechten Hand in den Schnee und die dort so bedeutsame Geschwindigkeit war damit dahin. Im Rennen kann ein derartiger Fehler über Sieg oder Platz im Niemandsland entscheiden - das weiß auch Odermatt. "Am Wochenende muss das einfach passen", unterstrich er.
Trotz seiner bisherigen Schwierigkeiten auf der Streif will sich der zweimalige Gesamtweltcupsieger nicht verunsichern lassen. "Bereit bin ich schon. Einige Passagen passen zwar noch nicht ganz, aber auf einer Strecke wie hier muss man mit einer Überzeugung von hundert Prozent fahren. Das ist mir im Training wie oft nicht gelungen. Aber ich hoffe, übermorgen passt das."
Odermatt-Patzer erinnert an vergangenes Jahr
Die Ausfahrt des Steilhanges wurde Odermatt bereits im vergangenen Jahr zum Verhängnis.
Damals war der zweimalige Weltmeister auf der letzten Rille unterwegs und konnte im Steilhang nur dank einer spektakulären Einlage auf einem Ski einen schweren Sturz verhindern. Zwar konnte Odermatt weiterfahren, Platz 54 war jedoch weit von seinen vorangegangenen Vorstellungen entfernt.
Bei seinem Beinahe-Sturz erlitt er darüber hinaus einen Schlag im linken Knie, weshalb er bei der zweiten Abfahrt einen Tag später aussetzen musste.
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"Spinnt er?" Wilder Odermatt mit spektakulärer Rettungsaktion
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Odermatt schielt auf historischen Hattrick
Über genügend Selbstvertrauen sollte Odermatt jedenfalls verfügen. In diesem Winter stand der Olympiasieger bereits sieben Mal ganz oben auf dem Podest, brach zuletzt in Wengen sogar seinen Abfahrtsfluch und fuhr am Lauberhorn seine ersten beiden Siege in dieser Disziplin ein.
Sollte ihm auch in Kitzbühel der ganz große Wurf gelingen, würde der Eidgenosse in einen illustren Kreis aufsteigen.
Die beiden Ski-Legenden Jean Claude Killy und Marc Girardelli sind bis heute die einzigen Skiläufer, die im selben Winter den Riesenslalom in Adelboden sowie die Abfahrts-Klassiker in Wengen und Kitzbühel gewinnen konnten.
Zwei Drittel dieser Herausforderung hat Odermatt in dieser Saison bereits erfüllt. Nun muss er "nur" noch die Streif bändigen. Sowohl am Freitag als auch Samstag bietet sich ihm dafür die Chance (jeweils ab 11:30 live und on-demand bei discovery+).
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Quelle: Eurosport
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