Kitzbühel: Marco Odermatt sieht Sieg auf der Streif als "letztes großes Ziel" - Landsmann Franjo von Allmen als Rivale
VonNiklas Bien
Update 23/01/2025 um 15:57 GMT+1 Uhr
Zweimal Weltmeister, Olympia-Gold, gleich dreimal den Gesamt-Weltcup: Marco Odermatt hat in seiner Karriere im Grunde alles gewonnen - zumindest fast. Ein großes Ziel hat der 27-Jährige noch vor Augen: Einen Sieg beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Gleich viermal fuhr der Dominator aus der Schweiz auf das Podium, die goldene Gams sei nun "das letzte große Ziel" des 43-fachen Weltcupsiegers.
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Quelle: Eurosport
Auf einen Superstar wie Marco Odermatt kommt mitunter das ein oder andere Luxusproblem zu. Beispielsweise, dass einem die Titel ausgehen, die noch zu jagen sind.
Auch deshalb rückt für Odermatt ein Highlight im Saisonkalender in diesem Jahr besonders in den Vordergrund: Der Weltcup auf der Streif.
"Das bedeutet nicht, dass ich deswegen weniger Kugeln oder Medaillen gewinnen will - aber ja, das ist das letzte große Ziel, das ich noch nicht erreicht habe", wird der 27-Jährige von der "Krone" zitiert.
Landsmann von Allmen lauert hinter Odermatt
Die härteste Konkurrenz könnte auch wegen der Abwesenheit des Vorjahressiegers aus dem eigenen Lager kommen. Franjo von Allmen holte im Super-G in Wengen zuletzt seinen ersten Weltcupsieg und reihte sich in den vergangenen drei Abfahrten auf dem zweiten Platz ein.
Auch deshalb bekommt der 23-Jährige nicht mehr das Gesamtpaket der Unterstützung von seinem erfolgreichen Landsmann: "Alle Tricks werde ich Franjo vielleicht nicht mehr verraten", scherzte Odermatt.
Damit es mit der ersten goldenen Gams klappt, muss sich Odermatt im Übrigen selbst noch steigern. "Die entscheidenden Passagen haben gar nicht gepasst", betonte der Schweizer nach den ersten beiden Trainings.
"Es braucht den perfekten Mix zwischen Mut, Linie und Risiko – gewinnen wird aber der beste Skifahrer", erklärte Odermatt. Auf dem Papier weiß der 27-Jährige, wie er die goldene Gams zum ersten Mal gewinnen kann - am Samstag wird es dann ernst.
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Quelle: Eurosport
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