Kitzbühel 2025: Marco Odermatt siegt im Super-G erstmals auf der Streif - schwerer Sturz von Alexis Pinturault

Marco Odermatt hat seinen Fluch gebrochen und erstmals in Kitzbühel auf der legendären Streif gesiegt. Der Schweizer gewann den Super-G und stand nach zuvor vier Podiumsplätzen nun ganz oben auf dem Weltcup-Podest. Platz zwei ging an den Österreicher Raphael Haaser (+0,11 Sekunden), Stefan Rogentin (+0,30) und Franjo von Allmen (+0:45) machten den Schweizer Tag in Österreichs Ski-Mekka perfekt.

Highlights aus Kitzbühel: Odermatt bricht im Super-G den Bann

Quelle: Eurosport

"Es ist ein großer Tag für mich", sagte Odermatt bei Eurosport. "Es ist nicht die Abfahrt, die bleibt das große Ziel. Aber den Super-G zu gewinnen und die erste Goldene Gams zu gewinnen, ist sehr schön."
"Ein großes Ziel", so der Schweizer "ist erreicht" mit diesem Sieg - ein größeres soll am Samstag folgen (11:30 Uhr im Liveticker und auf discovery+).
Für den Weltcup-Dominator war es der sechste Sieg in dieser Saison.
Der zweitplatzierte Haaser zeigte sich sehr zufrieden. "Es war ein sehr solider lauf und unten richtig gut", bilanzierte der Österreicher
Von Allmen bedauerte seinen Fehler im Zielhang. "Ich bin unten leider nicht mit Kopf gefahren", so der Schweizer.
Überschattet wurde der Super-G von mehreren Stürzen auf dem vom deutschen Abfahrtstrainer Andreas Evers ausgeflaggten Kurs. Neben dem mehrmaligen Streif-Sieger Dominik Paris aus Italien erwischte es besonders Frankreichs Routinier Alexis Pinturault.
Der dreimalige Weltmeister stand zwar nach seinem wilden Abflug schnell wieder, verletzte sich aber folgenschwer am rechten Knie. Der 33-Jährige wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert. Laut einer ersten Diagnose erlitt der vor einem Jahr in Wengen bereits schwer gestürzte Pinturault u.a. eine schwere "Knochenprellung des inneren Schienbeinplateaus mit einer damit verbundenen Fraktur sowie eine Verletzung des Innenmeniskus"
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Schwerer Sturz von Pinturault auf der Streif: "Schaut nicht gut aus"

Quelle: Eurosport

Stürze auf der Streif: Auch Loriot abtransportiert

Aus dem gebeutelten französischen Team erwischte es wenig später auch noch Nils Alphand, Mathieu Bailet und Florian Loriot, der ebenfalls mit dem Helikopter geborgen werden musste. Alphand und Bailet konnten wie Paris eigenständig ins Ziel fahren, Loriot zog sich keine schwereren Verletzungen zu.
"Andi Evers hat einen super schönen Kurs gesetzt", sagte der ehemalige Weltklasse-Abfahrer Hans Knauss im "ORF". "An der Stelle ist eine Welle, und man achtet darauf, dass man mit dem Super-G nicht den Kurs für die Abfahrt am nächsten Tag ramponiert. An dieser Stelle ist wenig Platz. Das schaut viel leichter aus, als es ist."
Routinier Romed Baumann belegte als bester Deutscher den 21. Platz. Youngster Luis Vogt, vor drei Jahren Dritter der Junioren-WM in der Abfahrt, fuhr als 28. ebenfalls in die Weltcuppunkte.
"Die Fahrt war zum Teil gut und zum Teil nicht ganz so gut", sagte Baumann. "Als ich abgeschwungen hatte, dachte ich eigentlich, dass es ein größerer Rückstand ist und war überrascht, dass es noch Platz 16 war. Es war ein schwieriges Rennen, und dann hat man beim Fahren oft auch ein schlechtes Gefühl."
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Baumann meistert die Streif: "Weiß genau, was er macht"

Quelle: Eurosport

Nicht am Start stand in Kitzbühel ÖSV-Star Vincent Kriechmayr. Trotz seines Sturzes in Wengen hatte der Oberösterreicher mit einer Teilnahme im Super-G geliebäugelt, entschied sich jedoch nach dem Einfahren am Morgen aber gegen das Risiko.
(mit SID)
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Kamerafahrt beim Klassiker: So schwer ist der Super-G auf der Streif

Quelle: Eurosport


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