Weltcup in Kitzbühel: Vincent Kriechmayr sagt nach Einfahren ab - Super-G für ÖSV-Star nach Wengen-Sturz zu früh

Blitz-Comeback vorerst verschoben: Wenige Tage nach seinem schweren Sturz in Wengen wird Vincent Kriechmayr beim Super-G in Kitzbühel heute doch nicht an den Start gehen. Das teilte der österreichische Skiverband wenige Stunden vor dem ersten Weltcup-Rennen dieses Wochenendes am Hahnenkamm mit. Demnach habe sich der 33-Jährige nach dem Einfahren auf der Streif gegen eine Teilnahme entschieden.

Wilder Sturz von Kriechmayr weckt böse Erinnerungen: "Ähnlich wie Kilde"

Quelle: Eurosport

In Wengen hatte sich der österreichische Speed-Spezialist in der vergangenen Woche eine starke Innenbandzerrung im rechten Knie zugezogen. Seine Absage für den Heim-Weltcup in Kitzbühel schien zunächst unausweichlich.
Bei seinem Crash im Ziel-S hatte Kriechmayr jedoch "Glück im Unglück", wie der behandelnde Arzt wenig später mitteilte. Am Donnerstag ließen dann Medienberichte vermuten, dass der Super-G-Gesamtweltcupsieger von 2020/21 schon am Freitag in seiner Paradedisziplin zurückkehren wolle.
Am Donnerstag hatte Kriechmayr bereits in Saalbach wieder auf Skiern gestanden. Er fühle sich bereit, hieß es, wolle seinen Start aber vom Gefühl nach dem Einfahren am Freitag abhängig machen.
Dass sein Knie dem Druck standhält, darüber war sich Kriechmayr nun offenbar nicht hundertprozentig sicher. Der Super-G (live ab 11.30 Uhr auf Eurosport und discovery+) muss also ohne die österreichische Nummer eins im Speed-Team über die Bühne gehen.
picture

Alpine skiing - Kitzbuhel - Downhill - Training - Odermatt run

Quelle: Eurosport


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung