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Linus Straßer rast beim Slalom am Ganslernhang in Kitzbühel aufs Podest - Österreicher Manuel Feller gelingt Heimsieg
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Update 25/01/2026 um 17:32 GMT+1 Uhr
Skirennläufer Linus Straßer ist rechtzeitig vor den Olympischen Spielen mit einem unverhofften dritten Rang ein Befreiungsschlag gelungen. Beim spektakulären Slalom auf dem Ganslern in Kitzbühel raste der 33 Jahre alte WM-Dritte zum ersten Mal seit März 2024 wieder auf das Podest bei einem Weltcup-Rennen. Bei der Siegerehrung lachte er - seine Erleichterung war nicht zu übersehen.
"Sensationelle Fahrt": Straßer rast von zehn aufs Podest
Quelle: Eurosport
"Am Schluss ist es die Kirsche obendrauf. Aber der Weg dorthin, die Zweifel zu überwinden, eine Lösung zu finden, daran zu wachsen: Das ist es, was Spaß macht", sagte Straßer in der ARD. "Das Timing" für seine Rückkehr aufs Stockerl, fügte er hinzu, hätte vor den Winterspielen "schlechter sein können". Nach Italien geht es nun auch im neuen Look, der Bart kommt endlich ab. "Ich habe mir selbst zum Ziel gesetzt: Ich rasiere mich erst, wenn ich auf dem verdammten Podium stehe", sagte Straßer sichtlich gelöst.
""Im Training war es schon sehr gut. Ich bin gut und stabil Ski gefahren. Im Rennen hat es sich immer etwas sch*** angefühlt. Der letzte Klick hat gefehlt, um in den Rennen auf Geschwindigkeit und ans Limit zu kommen", so der WM-Dritte am Eurosport-Mikrofon.
Mit einem furiosen zweiten Lauf setzte sich Straßer, der von Rang zehn aus ins Rennen gegangen war, zunächst an die Spitze - seine Fahrt feierte er lautstark. Sie kam wohl einer Erlösung gleich: Im ersten Slalom des Winters in Gurgl hatte der Münchner den achten Rang belegt, seitdem war er nicht mehr unter die ersten zehn gefahren. Am Ende waren nur der Österreicher Manuel Feller und Weltmeister Loic Meillard aus der Schweiz (+0,35 Sekunden) schneller als der "Ski-Löwe" (+0,53).
Straßer, Kitzbühel-Sieger von 2024, war bereits nach dem ersten Lauf zufrieden gewesen. Rang zehn bei einem Rückstand von 0,59 Sekunden auf einen Podestplatz erschien ihm nicht aussichtslos. "Es ist noch Luft, aber letztlich ist es eine gute Ausgangsposition. Unten hatte ich ein paar richtig gute Passagen, aber im zweiten kann ich noch ein bisschen was drauflegen." Gesagt, getan.
Happyend auch für Feller
Kitzbühel war die vorletzte Chance für Straßer, für die Olympischen Spiele in Italien Schwung aufzunehmen und zunehmend Zutrauen in sein Material zu gewinnen - vor diesem Winter hatte er den Hersteller gewechselt. Vor der Abreise nach Bormio wartet noch der Slalom in Schladming. Dort hat Straßer ebenfalls schon gewonnen - ebenfalls 2024.
Auch für Feller ist es ein vorläufiges Happyend nach sportlich und laut eigener Aussage auch privat schwierigen Monaten. "Es ist unglaublich. Ich finde keine Worte dafür. Es ist so emotional", sagte er im Interview bei Eurosport. "Ich kämpfe weiter, und heute hat es sich ausgezahlt."
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(SID)
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"Lass dich feiern": Feller mit Fabellauf zum Sieg in Kitzbühel
Quelle: Eurosport
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