Aufatmen bei Thomas Dreßen: Start in Kvitfjell möglich

Entwarnung für Thomas Dreßen: Der beste deutsche Abfahrer hat sich bei seinem Sturz beim Super-G in Hinterstoder nicht schwerer verletzt und fasst sogar einen Start bei den Speed-Rennen am Wochenende in Kvitfjell ins Auge. "Nach dieser Diagnose bin ich natürlich erleichtert", sagte Dreßen. "Vor Ort entscheide ich dann, ob ein Start bei den Rennen Sinn macht", erörterte er hinsichtlich Kvitfjell.

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Mannschaftsarzt Manuel Köhne und Schulterspezialist Ernst Wiedemann diagnostizierten am Montag in München eine Subluxation beider Schultergelenke.
In der rechten Schulter habe es keine strukturellen Folgeschäden gegeben, sagte Köhne. Die linke, nach Dreßens schwerem Sturz Ende 2018 in Beaver Creek operierte Schulter, weise dagegen eine Kapselzerrung sowie eine Einblutung der vorderen Schultermuskulatur auf.
könne jedoch konservativ durch Schonung und abschwellende Maßnahmen in Verbindung mit funktioneller Belastung behandelt werden. Köhne sagte:
In Kvitfjell hatte Dreßen im März 2018 seine zweite Weltcup-Abfahrt gewonnen. "Das ist eine Strecke, die er liebt", sagte Cheftrainer Christian Schwaiger, "wenn es irgendeine Chance gibt und es medizinisch vertretbar ist, machen wir's."
In Norwegen wird eine Abfahrt und ein Super-G gefahren. Danach stünde für Dreßen nur noch das Weltcup-Finale in Cortina d'Ampezzo mit zwei weiteren Speedrennen (18. und 19. März) auf dem Programm.
(SID)
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