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"Nach dieser Diagnose erleichtert": Keine schwere Verletzung bei Dreßen

"Nach dieser Diagnose erleichtert": Keine schwere Verletzung bei Dreßen
Von Eurosport

02/03/2020 um 13:19Aktualisiert 02/03/2020 um 14:38

Entwarnung für Thomas Dreßen: Der beste deutsche Abfahrer hat sich bei seinem Sturz beim Super-G in Hinterstoder nicht schwerer verletzt und fasst sogar einen Start bei den Speed-Rennen am Wochenende in Kvitfjell ins Auge. "Nach dieser Diagnose bin ich natürlich erleichtert", sagte Dreßen. "Vor Ort entscheide ich dann, ob ein Start bei den Rennen Sinn macht", erörterte er hinsichtlich Kvitfjell.

Mannschaftsarzt Manuel Köhne und Schulterspezialist Ernst Wiedemann diagnostizierten am Montag in München eine Subluxation beider Schultergelenke.

In der rechten Schulter habe es keine strukturellen Folgeschäden gegeben, sagte Köhne. Die linke, nach Dreßens schwerem Sturz Ende 2018 in Beaver Creek operierte Schulter, weise dagegen eine Kapselzerrung sowie eine Einblutung der vorderen Schultermuskulatur auf.

"Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann Thomas Dreßen in einigen Tagen wieder mit dem Training beginnen."

In Kvitfjell hatte Dreßen im März 2018 seine zweite Weltcup-Abfahrt gewonnen. "Das ist eine Strecke, die er liebt", sagte Cheftrainer Christian Schwaiger, "wenn es irgendeine Chance gibt und es medizinisch vertretbar ist, machen wir's."

Thomas Dreßen muss wohl eine Wettkampfpause einlegen

Thomas Dreßen muss wohl eine Wettkampfpause einlegenSID

In Norwegen wird eine Abfahrt und ein Super-G gefahren. Danach stünde für Dreßen nur noch das Weltcup-Finale in Cortina d'Ampezzo mit zwei weiteren Speedrennen (18. und 19. März) auf dem Programm.

(SID)

Video - Sturz mit unschönen Folgen: Dreßen an Schulter verletzt

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