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Lara Gut-Behrami kritisiert FIS-Rennkalender: Zu wenige Super-G-Rennen
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Publiziert 04/02/2021 um 14:52 GMT+1 Uhr
Lara Gut-Behrami hat die Verteilung der Weltcuprennen auf die einzelnen Disziplinen kritisiert. Ihrer Meinung nach werden zu wenige Super-G-Rennen ausgetragen, wie sie dem "Blick" sagte. Dadurch sinken auch die Chancen der Speed-Spezialistin auf den Gewinn des Gesamtweltcups. Denn ihre Hauptkonkurrentin Petra Vlhova hat mehr Möglichkeiten, Weltcup-Punkte einzufahren.
Lara Gut-Behrami
Fotocredit: Getty Images
In den letzten fünf Rennen, bei denen sie antrat, war Lara Gut-Behrami im schlechtesten Fall Zweitplatzierte.
Gleich drei Siege fuhr die Schweizerin in diesem Zeitraum ein und darf sich damit berechtigte Hoffnungen auf den Gewinn des Gesamtweltcups machen.
Dort liegt sie auf Rang zwei mit 42 Punkten Rückstand auf Petra Vlhova (989 Punkte). Noch sind genügend Rennen zu fahren, um diese Differenz aufzuholen, das weiß auch Gut-Behrami.
"Den Gesamtweltcup gewinnt man nach dem letzten Rennen im März, nicht jetzt", erklärte die 29-Jährige dem "Blick".
FIS Weltcup: Noch vier Slaloms, nur zwei Super-Gs
Allerdings wird dieses Unterfangen trotz ihres aktuellen Fabellaufs enorm schwer. Denn Gut-Behrami lässt den Slalom aus, tritt also nur in drei Disziplinen an. Hier holte sie im Schnitt bärenstarke 55,7 Weltcuppunkte pro Rennen und liegt damit klar vor Vlhova (44,9) und der drittplatzierten Michelle Gisin (40,35).
Hauptkonkurrentin Vlhova geht jedoch in allen Disziplinen an den Start und hat damit mehr Gelegenheiten, Zähler für die große Kristallkugel einzusammeln.
Vor allem der Rennkalender könnte Gut-Behrami einen Strich durch die Rechnung machen. Es stehen nämlich noch vier weitere Slaloms aus, während nur noch drei Abfahrten und je zwei Riesenslaloms und Super-Gs gefahren werden.
Dadurch ist Vlhova klar im Vorteil. Tatsächlich werden auch auf die gesamte Saison gesehen mehr Slaloms (9) als jede andere Disziplin ausgetragen. Super-Gs finden nur sieben Mal statt.
Punkteschnitt von Gut-Behrami würde nicht für Gesamtweltcupsieg reichen
Das ärgert auch Gut-Behrami: "Der Super-G ist eine schwierige Disziplin. Leider gibt es aber viel zu wenige Rennen im Vergleich zu anderen Disziplinen."
Der Blick hat den Punkteschnitt von Vlhova und Gut-Behrami auf die verbleibenden Rennen hochgerechnet. Demnach würde die Schweizerin trotz ihres sensationellen Schnitts am Ende recht klar unterliegen (1321 zu 1513 Punkten).
Es reicht also nicht, dass Gut-Behrami in drei Disziplinen besser ist als Slalom-Ass Vlhova, außer sie schafft es, ihren Punkteschnitt noch einmal weiter nach oben zu schrauben.
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Quelle: Eurosport
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