Lawinenunglück: Italiens Ski-Olympiasiegerin Deborah Compagnoni trauert um ihren Bruder Jacopo

Italiens Ski-Ikone Deborah Compagnoni trauert um ihren Bruder. Jacopo Compagnoni (40) verunglückte am Donnerstag bei einem Lawinenunglück im norditalienischen Valtellina-Tal. Der Bergführer war gerade vom Monte Sobretta abgestiegen, als sich eine 100 Meter breite Lawine ablöste. Auf rund 2850 Metern Höhe wurde Compagnoni mitgerissen. Ein Begleiter alarmierte sofort die Rettungskräfte.

Deborah Compagnoni (hier bei den Olympischen Spielen 1998) trauert um ihren Bruder

Fotocredit: Getty Images

Compagnoni wurde schließlich per Hubschrauber ins Krankenhaus von Sondalo gebracht.
Dort verstarb der 40-Jährige, der in Santa Caterina Valfurva ein Hotel betrieben hatte.
"Der Verlust eines Bruders bricht einem das Herz, erst recht, wenn es sich um einen besonderen Bruder handelt, wie es Jacopo für mich war", teilte die dreimalige Olympiasiegerin Compagnoni mit. Er sei auch "ein wunderbarer Vater und Ehemann" gewesen, "er hatte immer ein Lächeln, wenn er von seinen Sommer- oder Winterausflügen nach Hause kam und seine geliebten Töchter umarmte. Ich bin sicher, dass seine Seele in den Bergen auf mich warten wird, wann immer ich ihn vermisse."
Deborah Compagnoni gewann als Skirennläuferin bei den Olympischen Spielen 1992 Gold im Super-G, 1994 und 1998 ließ sie jeweils Olympiagold im Riesenslalom folgen.
Die heute 51-Jährige wurde zudem dreimal Weltmeisterin, sie war Italiens erfolgreichste Skirennläuferin der 1990er-Jahre.
(SID)
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