Shiffrin huldigt Aicher nach Krimi um Gesamtweltcup beim Finale in Lillehammer: "Emma hat mich inspiriert"
Mikaela Shiffrin musste bis zum letzten Saisonrennen um den Gewinn der großen Kristallkugel kämpfen, am Ende holte sich die US-Amerikanerin den Gesamtweltcup mit 87 Punkten Vorsprung auf Shootingstar Emma Aicher. Bemerkenswert: Obwohl Shiffrin mehr als acht Jahre älter ist und als beste Skifahrerin der Geschichte gilt, sagte sie bei Eurosport: "Die Art, wie Emma Ski fährt, hat mich inspiriert."
Shiffrin adelt Aicher: "Ich bin so inspiriert von ihr"
Quelle: Eurosport
Mikaela Shiffrin erkannte die großartige Leistung ihrer schärfsten Rivalin in diesem Winter neidlos an.
"Emma hätte es genauso verdient gehabt wie ich. Ich war 17. nach dem ersten Durchgang und sie hätte das Rennen durchaus gewinnen können", erklärte die Rekordweltcupsiegerin nach dem Weltcup-Finale in Hafjell/Lillehammer im Gespräch mit Eurosport-Expertin Viktoria Rebensburg.
Sie habe jedoch die "Situation akzeptiert" und im "zweiten Lauf Druck gemacht". Letztlich schob sich die Ausnahme-Sportlerin im Riesenslalom von Hafjell noch auf Platz elf vor - eine Position vor Emma Aicher, die von Rang drei auf zwölf zurückfiel. Allerdings stand Shiffrin zu dem Zeitpunkt schon als Gesamtweltcupsiegerin fest, weil sie kurz nach ihrem starken zweiten Lauf nicht mehr aus den Top 15 zu verdrängen war.
"Emma, es war mir eine Riesenehre, mit dir zu kämpfen. Dein Skifahren, deine Energie und deine Persönlichkeit sind so inspirierend", schrieb Shiffrin wenige Stunden nach dem Wettkampf auf Instagram und ergänzte: "Du hast eine glänzende Zukunft vor dir."
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Highlights: Shiffrin toppt Aicher im Gesamtweltcup - Grenier siegt
Quelle: Eurosport
Daran zweifelt niemand mehr, nachdem Aicher von den Olympischen Winterspielen von Mailand und Cortina zwei Silbermedaillen (Abfahrt, Team-Kombination) mit nach Hause brachte und im Weltcup drei Rennen (Abfahrt St. Moritz, Super-G Travisio und Soldeu) gewann.
Shiffrin adelt Aicher: "Vielleicht beginn eine neue Zeitrechnung"
Shiffrin, die sich mehr oder weniger ausschließlich auf die technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom fokussiert, griff in ihrem Lob für Aicher sogar noch eine Etage höher.
- Alpin-Winter 2025/2026: Alle Weltcup-Endstände im Überblick
"Vielleicht beginn eine neue Zeitrechnung im Skifahren", sagte die 31-Jährige: "Aufgrund der Art und Weise, wie Emma fährt und der Tatsache, dass sie jede Disziplin beherrscht."
Tatsächlich ist die junge DSV-Athletin die einzige Fahrerin im Weltcup, die in allen vier Disziplinen 2025/26 punktete und dabei sogar überall um Siege mitfahren konnte.
In gewisser Weise eifert sich damit aber auch Shiffrin nach, die tatsächlich schon in allen Bereichen Weltcupsiege feierte. Aicher fehlen noch Siege im Riesenslalom und Slalom.
Shiffrin vergießt Tränen: "Großer Ausbruch an Emotionen"
Shiffrin unterstrich derweil die Bedeutung ihres bereits sechsten Erfolgs im Gesamtweltcup, womit sie die Bestmarke von Annemarie Moser-Pröll (Österreich, zwischen 1970/71 und 1978/79) einstellte.
"Das ist der emotionalste Gesamtweltcup", befand die US-Amerikanerin: "Natürlich waren alle besonders. Aber dieses Gefühl, es erst im letzten Rennen der Saison zu schaffen, habe ich noch nie erlebt."
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Shiffrin gewinnt Gesamtweltcup - und bricht in Tränen aus
Quelle: Eurosport
Schon wenige Augenblicke, nachdem der Superstar im Final-Durchgang im Ziel war und feststand, dass ihr die große Kugel nicht mehr zu nehmen sein würde, kamen die Tränen.
Es war unübersehbar, was ihr dieser Triumph bedeutet - oder wie Shiffrin es bei Eurosport ausdrückte: "Es war ein großer Ausbruch an Emotionen!"
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Aicher exklusiv: "Cool, dass ich Shiffrin bis heute challengen konnte"
Quelle: Eurosport
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