Slalom in Madonna di Campiglio: Darum gab es keinen Neustart für Johannes Strolz nach unverschuldetem Ausfall

Der Ausfall des Österreichers Johannes Strolz beim Nachtslalom in Madonna di Campiglio sorgte für Diskussionen. Der Olympiazweite rutschte unverschuldet auf einer Torstange weg, die aus der Verankerung gerissen wurde. Eurosport-Experte Fritz Dopfer forderte einen Re-Run, der jedoch ausblieb. FIS-Renndirektor Markus Waldner erklärte, warum ein Neustart von Strolz nicht in Frage gekommen sei.

Slalomstange fliegt quer - Strolz scheidet bei Nacht-Slalom aus

Quelle: Eurosport

"Es ist höhere Gewalt. Wenn es nicht ordentlich befestigt und quasi die Schuld der Pistenarbeiter ist, dann gibt es einen Re-Run. Aber so nicht", wird Waldner in der Schweizer Zeitung "Blick" zitiert.
"Mir tut es sehr leid für ihn. Er hat wirklich Pech gehabt, dass er die Stange unter die Ski gekriegt hat. Ich verspreche, dass wir der Sache nachgehen werden", fügte er hinzu.
Der Vorfall bei Strolz war nicht der erste. Insgesamt lösten sich während des Rennens elf Torstangen aus der Verankerung. Dem 30-Jährigen rutschte die Stange direkt vor die Skier, sodass er nicht mehr ausweichen konnte.
Der Olympiasieger in der Kombination habe bereits am Start für einen zweiten Versuch gestanden. "Der Marko [Anmerkung der Redaktion: ÖSV-Cheftrainer Marko Pfeifer] hat mich dreimal angefunkt, da habe ich gesagt: 'Nein, ganz klar, da gibt es keinen Re-Run'. Es ist scheiße, er hat ihn wieder raufgeschickt und der Strolz ist oben gestanden, aber er durfte nicht mehr fahren", sagte Waldner im "ORF".
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Quelle: Eurosport

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