Mit Charlie Raposo fischt der Österreicher nämlich direkt im großen Teich des Weltcups mit. Zwar fuhr der Brite in seinen bisherigen 29 Einsätzen nur dreimal in die Punkte, Hirscher zeigt sich von der Einstellung des 26-Jährigen jedoch beeindruckt.
"Ich bin sehr stolz, Charlie Raposo als ersten Van Deer Ski Alpin Athleten bekannt geben zu dürfen. Während wir direkt in Skigebieten aufgewachsen sind, musste Charlie immer die extra Meile gehen", wird er in einer Pressemitteilung zitiert.
Raposo selbst fühlt sich hingegen geschmeichelt und will mit seinem neuen Ausrüster Großes erreichen. "Die Legende wählt Großbritannien! Was für eine Schlagzeile! Die Leidenschaft von Marcel und Ferdinand zu erleben, ist unbeschreiblich", schrieb er auf Instagram.
Ski Alpin
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Bisher stürzte sich der Weltcupfahrer mit Rossignol-Skiern die Piste hinunter, schon bald ziert der Name "Van Deer" die Bretter des ambitionierten Briten.
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Hirscher: Kooperation mit ÖSV möglich

Ob sich bis zum Start der kommenden Saison noch weitere Athleten finden, die sich Hirschers neuer Marke anschließen, bleibt abzuwarten. Mit dem Norweger Timon Haugan steht jedenfalls ein weiterer Name bereits im Raum. Der Bronzemedaillengewinner von Peking arbeitet zurzeit mit Head zusammen.
Sowohl Raposo als auch Haugan sind vorwiegend in den technischen Disziplinen anzutreffen. Eine Zusammenarbeit mit Speedfahrern scheint aber alles andere als abwegig. Die Tatsache, dass Hirscher im Zuge der Kitzbühel-Rennen als Vorläufer angetreten ist und dabei auf seine eigene Marke zurückgegriffen hat, weist auf ein mögliches Engagement in ebenjenen Disziplinen hin.
Ab der Saison 2023/24 soll auch der österreichische Verband auf die Expertise seines ehemaligen Helden zurückgreifen. Die Voraussetzung dafür ist eine Kooperation mit dem Nachwuchsbereich des ÖSV im kommenden Winter.
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