Marcel Hirscher muss Saison nach Kreuzbandriss beenden - Johan Clarey und Fritz Dopfer leiden mit der Ski-Legende

Der Comeback-Versuch von Marcel Hirscher fand am Montag ein bitteres Ende. Der alpine Superstar riss sich beim Riesenslalom-Training auf der Reiteralm in Österreich das Kreuzband im linken Knie. Die Saison ist dahin, die Karriere wahrscheinlich endgültig vorbei. Die Eurosport-Experten Fritz Dopfer und Johan Clarey leiden mit Hirscher, Clarey kann dem Saisonaus aber auch etwas Gutes abgewinnen.

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Quelle: Eurosport

"Da sieht man mal, wie eng Freud und Leid im Ski-Rennsport beisammen liegen. Das ist natürlich extrem bitter. Mit tut es persönlich für Marcel extrem leid", sagte Fritz Dopfer im Gespräch mit Eurosport.
Für das deutsche Ex-Slalom-Ass bleibt von Hirschers Comeback vor allem eines im Gedächtnis: der zweite Riesenslalom-Durchgang beim Saisonauftakt in Sölden.
"Da hat er mich wirklich überrascht, verzückt, fasziniert. Ich hoffe, diese Schwünge bleiben bei ihm im Gedächtnis verankert und geben ihm Kraft für die nächste Zeit", so Dopfer.
Er wolle das Saisonaus allerdings nicht gleichsetzen mit dem Ende von Hirschers Karriere: "Ich bin gespannt, wie es bei ihm weitergeht. Ich drücke ihm ganz fest die Daumen!"

Clarey: Will ich Hirscher wirklich kämpfen sehen?

Johan Clarey ist da skeptischer. "Es ist eine Verletzung, die das Ende seiner zweiten Karriere einläutet - in 99 Prozent der Fälle", sagte der Silbermedaillengewinner in der Olympia-Abfahrt von Peking 2022.
Der heutige Eurosport-Experte kann die Enttäuschung der Skifans nachvollziehen, wirft aber gleichzeitig eine interessante Frage auf: "Will ich als Fan von ihm wirklich sehen, wie er um die Qualifikation für die zweiten Durchgänge kämpft? Nein. Ich habe lieber das Bild vom dominanten Marcel Hirscher im Kopf."
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So tragisch das Ende des Comeback-Versuchs ist - Clarey kann dem auch etwas Positives abgewinnen. "Marcel hat ein sehr schwieriges Comeback versucht. Aber er hat gesehen, dass er nicht in der Lage ist, es zu schaffen. Der Schritt war ein bisschen zu groß. Vielleicht ist das Ende nicht so schlecht", sagte der 43-Jährige.
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Quelle: Eurosport

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