Marco Schwarz fordert Dominator Marco Odermatt heraus - enger Kampf um den Gesamtweltcup der Herren

Der Weltcup der Herren ist aufgrund der zahlreichen Absagen noch nicht in Schwung gekommen, trotzdem sind sich die Experten der alpinen Szene einig: Der Sieg im Gesamtweltcup geht nur über Marco Odermatt. Dem Schweizer soll diese Saison aber richtig eingeheizt werden - und zwar aus dem Nachbarland Österreich. Marco Schwarz bringt sich nämlich als vielversprechender Kandidat in Stellung.

Schwarz exklusiv: "Wenn man sich Kilde und Odermatt anschaut ..."

Quelle: Eurosport

"Es wird zwischen Schwarz und Odermatt entschieden. Und es wird eng", erklärte der ehemalige Gesamtweltcupsieger Ivica Kostelic im Interview mit dem Internationalen Ski-Verband (FIS).
Während Odermatt in der vergangenen Saison mit 2042 Punkten und einem riesigen Vorsprung auf Herausforderer Aleksander Aamodt Kilde (1340) den Gesamtweltcup noch für sich beanspruchte, dürfen sich die Fans also in diesem Winter laut Kostelic auf einen regelrechten Schlagabtausch freuen. MIt dieser Meinung steht der ehemalige Slalomspezialist aber nicht alleine da.
"Marco wird die große Kristallkugel gewinnen", meinte auch Tina Maze im Gespräch an der Seite von Kostelic, Aksel Lund Svindal und Johan Clarey. "Die Frage ist nur, welcher Marco es sein wird: Odermatt oder Schwarz?"
Für Svindal ist die Angelegenheit indes deutlich offener. "Marco Odermatt sehe ich definitiv als den großen Favoriten. Sowohl Marco Schwarz als auch Aleksander Aamodt Kilde und Henrik Kristoffersen können ihn herausfordern", resümierte der Norweger.
Clarey sieht indes keine Konkurrenz für Odermatt. Letzten Endes sei der vielseitige 26-Jährige nur schwer zu schlagen, nichtsdestotrotz sei Clarey besonders auf die Ergebnisse seitens Allrounder Schwarz gespannt.
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Sieg im Riesenslalom: Schwarz glänzt in Kalifornien

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Schwarz vs Odermatt: Macht der Kalender den Unterschied?

Nach vier Weltcupwochenenden liegt Schwarz im Gesamtweltcup 80 Punkte vor Konkurrent Odermatt. Dies ist aber allein dem Umstand geschuldet, dass sechs der bisher sieben geplanten Rennen abgesagt werden mussten und Schwarz im einzigen Slalom der Saison den zweiten Platz errungen hatte.
Doch gerade die Absagenflut von Sölden, Zermatt-Cervinia und Beaver Creek könnte Schwarz in die Karten spielen. Ohnehin waren vor dem Saisonauftakt mehr Technik-Rennen (24) als Speed-Rennen (18) vorgesehen.
"In der Gesamtwertung ist Odermatt der große Verlierer", schlussfolgerte Clarey jüngst im Gespräch mit Eurosport. "Was die Fairness anbelangt, wirft das Fragen auf." Von den vier abgesagten Abfahrten werden nämlich nur drei nachgeholt. Der überfüllte Terminkalender der Alpinen musste als Begründung herhalten.
Schwarz, der sich zwar auch in der Abfahrt beweisen wollte, aber im Gegensatz zu Odermatt im Slalom zur absoluten Spitze gehört, kann diese Entwicklung mit Hinblick auf den Gesamtweltcup nur recht sein. Die direkten Aufeinandertreffen zwischen Schwarz und Odermatt im Super-G und besonders im Riesenslalom werden für das Duell um den Gesamtweltcup ausschlaggebend sein.
Laut Clarey befindet sich Odermatt jedenfalls bereits jetzt mit dem Rücken zur Wand. "Der Riesenslalom in Val-d'Isère wird für ihn bereits von entscheidender Bedeutung sein", legte er sich fest - und spielte damit gewissermaßen auch Schwarz den Ball zu.
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Solden - Giant Slallom Men : Odermatt and Schwartz interviews after race beeing cancelled

Quelle: Eurosport

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