ÖSV-Trainer Christian Mitter übt Kritik nach Riesenslalom

Der neue österreichische Cheftrainer Christian Mitter hat mit Kritik auf das Auftreten seiner Damen beim und nach dem Riesenslalom in Kranjska Gora reagiert. "Es geht mir ein bisschen auf den Keks, dass bei einem 14. Platz gleich gesagt wird, es ist alles gut - wir müssen immer weiter arbeiten!", wird Mitter in der Sonntagsausgabe der Zeitung "Krone" zitiert.

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Beim Weltcuprennen in Slowenien kam keine ÖSV-Läuferin in die Top Ten. Katharina Liensberger wurde Elfte, Julia Scheib 14.
Umso besser lief es für das Team einen Tag später im Slalom, als drei Österreicherinnen unter die ersten Sechs fuhren, und Katharina Truppe als Dritte sogar den Sprung auf das Podium schaffte. Ein Ergebnis, das auch Mitter besänftigt haben dürfte.

Verlust des Nationencups droht

Das allerdings auch stark von Verletzungen geplagte ÖSV-Team steht in der Saison nach dem Rücktritt von Superstar Marcel Hirscher unter Druck, weil die Erfolge zumindest in der Häufung ausblieben, wie man es in den vergangenen Jahren in Österreich gewohnt war.
So droht erstmals seit fast 30 Jahren der Verlust des Nationencups an die Schweiz. "Mich stört, dass das aber all die Jahre so gut wie nie ein Thema war - erst jetzt plötzlich, wo wir mal nicht vorne sind", sagte ÖSV-Präsident Peters Schröcksnadel.
(SID)
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