Petra Vlhova siegt beim Slalom in Kranjska Gora, DSV-Damen enttöuschen

Die deutschen Damen haben beim Slalom im slowenischen Kranjska Gora enttäuscht. Christina Ackermann musste sich nach zaghaften Läufen mit dem 24. Rang begnügen. Lena Dürr, nach dem ersten Durchgang als Zwölfte noch in aussichtsreicher Position, fädelte im Finale ein. Der Sieg ging an Petra Vlhova aus der Slowakei nachdem die Führende Anna Swenn Larsson kurz vor dem Ziel stürzte.

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Bei ihrem fünften Saisonsieg triumphierte Vlhova in 1:47,56 Minuten vor Wendy Holdener aus der Schweiz (+0,24) und der Österreicherin Katharina Truppe (+0,89).
Vlhova profitierte allerdings von einem Sturz der Führenden Anna Swenn Larsson aus Schweden kurz vor dem Ziel. Auch die DSV-Athletinnen Marina Wallner und Jessica Hilzinger schieden aus.

Dürr hadert mit Leistung

Ackermann hatte 3,98 Sekunden Rückstand. Dürr hatte schon nach dem ersten Lauf gehadert: "Ich habe gut angefangen, aber im Steilhang hätte ich mehr attackieren, aktiver sein müssen und nicht zurückziehen dürfen."
Den Riesenslalom hatte die Neuseeländerin Alice Robinson vor Weltmeisterin Vlhova für sich entschieden. Für die erst 18-jährige Robinson war es der zweite Triumph im Weltcup nach ihrem Riesenslalom-Coup beim Saisonauftakt in Sölden.
Rebensburg fehlte nach ihrem folgenschweren Sturz am vergangenen Wochenende in Garmisch-Partenkirchen, bei dem sie sich eine Tibiakopfimpressionsfraktur mit Innenbandüberdehnung im linken Knie zugezogen hatte. Die vagen Hoffnungen auf ein Comeback noch in diesem Winter dämpfte die 30-Jährige. Dies werde "definitiv eng und schwierig", sagte Rebensburg im ZDF.
(SID)
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