Österreichischer Skiverband findet neuen Damen-Cheftrainer: Johannes Zöchling übernimmt Posten von Roland Assinger

Beim österreichischen Skiverband (ÖSV) gibt es eine grundlegende Veränderung im Trainerbereich: Johannes Zöchling übernimmt ab dem 1. Mai die Position des Damen-Cheftrainers und tritt die Nachfolge von Roland Assinger an. "Der Anspruch in Österreich ist hoch. Wir wollen regelmäßig um Podestplätze mitfahren", erklärte Zöchling. Zuletzt arbeitete der 46-Jährige in Norwegen als Technik-Trainer.

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Quelle: Eurosport

Dort führte er unter anderem Thea Louise Stjernesund zu Olympia-Silber im Riesenslalom. Seit 2024 hatte Zöchling in Norwegen in dieser Funktion gearbeitet. Nun kehrt der Niederösterreicher in seine Heimat zurück.
Im ÖSV hatte Zöchling bereits einige Funktionen, unter anderem als Konditionstrainer im Technik-Team der Damen oder vor seinem Wechsel nach Skandinavien im Nachwuchsbereich der Herren.
ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher meinte zur Verpflichtung des neuen Cheftrainers: "Mit Johannes Zöchling haben wir einen Trainer gewonnen, der über viele Jahre hinweg bewiesen hat, dass er Athletinnen und Athleten erfolgreich weiterentwickeln kann. Ich bin überzeugt, dass er mit seiner ruhigen Art einen sehr guten Zugang zu den Athletinnen finden wird."
Auch der sportliche Leiter Ski Alpin, Christian Mitter, freute sich auf die Zusammenarbeit: "Johannes bringt fachliche Kompetenz und internationale Erfahrung mit. Er kennt die Strukturen im ÖSV und hat gleichzeitig wertvolle neue Impulse gesammelt."

Zöchling: "Richtige Rahmenbedingungen schaffen"

Man sei überzeugt, "dass er gemeinsam mit seinem Trainerteam die richtigen Schritte setzen wird, um unsere Damen in allen Disziplinen konstant an die Weltspitze zu führen".
Auch Zöchling möchte für den ÖSV viele Erfolge einfahren. "Es ist eine verantwortungsvolle Position, die ich sehr gerne annehme. Ich möchte sie in meiner gewohnten Art angehen – ruhig, zielstrebig und mit großem Engagement."
Um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden, "müssen wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen und gleichzeitig auch die Eigenverantwortung der Athletinnen stärken".
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