Olympia 2026: Ski-alpin-Legende Kjetil André Aamodt huldigt Lucas Pinheiro Braathen - "Er ist wie Alberto Tomba"

Norwegens Wintersport-Legende Kjetil André Aamodt hat Ski-alpin-Paradiesvogel Lucas Pinheiro Braathen mit einer italienischen Ikone verglichen: Alberto Tomba. Wie dieser sei Braathen "stark auf den Skiern und eine außergewöhnliche Persönlichkeit - attraktiv, exzentrisch", sagte Aamodt der "Gazzetta dello Sport" im Zuge der Olympischen Spiele. Sportlich sieht der 54-Jährige aber noch Nachholbedarf.

Druck auf Pinheiro Braathen? "Alles andere als einfach"

Quelle: SNTV

Braathen müsse "nur ein bisschen mehr gewinnen, so wie es Alberto getan hat", sagte Aamodt, der selbst mit acht Medaillen (4x Gold, 2x Silber, 2x Bronze) der erfolgreichste Skirennläufer der olympischen Geschichte ist.
Zwar glänzt Braathen auf der Piste regelmäßig mit seinen technischen Skills. Im Vergleich zu Tomba sieht sein Palmarès aber noch vergleichsweise spärlich aus.
Während beim 25-Jährigen bisher "nur" sechs Weltcupsiege zu Buche stehen, gewann der 59-jährige Italiener im Verlauf seiner Karriere insgesamt 50 Weltcuprennen. Zudem krönte sich Tomba dreimal zum Olympiasieger und zweimal zum Weltmeister.
In Sachen Olympia könnte Braathen bei seinen zweiten Winterspielen nun allerdings Geschichte schreiben - selbst wenn er in Bormio erneut keine Medaille gewinnen sollte.
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Lucas Pinheiro Braathen ist ein Ski-alpin-Paradiesvogel.

Fotocredit: Getty Images

Gelingt Braathen bestes Ergebnis für Brasilien?

Nach seinem Nationenwechsel möchte der gebürtige Norweger, der nun für Brasilien startet, das beste olympische Ergebnis des südamerikanischen Landes jemals bei Winterspielen einfahren. Dieses hält bislang die Snowboarderin Isabel Clark Ribeiro mit Platz neun im Jahr 2006 in Turin.
  • Die Winterspiele im Streaming bei HBO Max
In den nächsten Tagen bieten sich Braathen dafür gleich zwei Möglichkeiten: beim Riesenslalom am 14. Februar und zwei Tage später im Slalom (jeweils ab 10:00 Uhr live bei Eurosport und HBO Max).
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Lucas Pinheiro Braathen repräsentierte Brasilien als Fahnenträger.

Fotocredit: Getty Images

Nationenwechsel kein Problem für Aamodt

Dass Braathen dem norwegischen Team den Rücken gekehrt hat und für Brasilien, das Heimatland seiner Mutter, ins Rennen geht, nimmt Aamodt ihm derweil nicht übel. "Ich glaube, es war die richtige Entscheidung für den Sport. Denn der Skisport lief Gefahr, einen Athleten mit großer Persönlichkeit zu verlieren", sagte der Norweger im Interview mit der "Gazzetta dello Sport".
Der Skisport brauche Ikonen wie Braathen, der bei der Eröffnungsfeier am Freitag sogar als brasilianischer Fahnenträger voranschritt. "Außerdem ist auch Girardelli als Österreicher für Luxemburg gestartet. Lucas hat sich für Brasilien entschieden - und ich sehe daran nichts Verwerfliches", so Aamodt.
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Drama nach 13 Sekunden: Vonn stürzt schwer in Abfahrt

Quelle: Eurosport


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