Olympia 2026 - Abfahrt: Stelvio droht Kürzung wegen Neuschnee - Odermatt, von Allmen, Vonn und Co. zittern in Bormio

Schneefall und Nebel setzen der legendären Stelvio in Bormio zu. Kann kein Training über die volle Distanz gefahren werden, droht der Olympia-Abfahrt eine bittere Verkürzung. Eine entschärfte Stelvio würde den Charakter der Strecke massiv verändern. Somit beginnt im straffen Olympia-Zeitplan ein Wettlauf mit dem Wetter. Das heutige erste Training (11:30 Uhr) steht bereits auf der Kippe.

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Quelle: Eurosport

Marco Odermatt, Franjo von Allmen, Vincent Kriechmayr und Co. warten in diesen Minuten gespannt auf die Entscheidungen der Entscheidungsträger um FIS-Renndirektor Markus Waldner.
Sollte das Training der Männer heute (11:30 Uhr live im Stream bei HBO Max und im Liveticker) abgesagt werden, bleiben nur mehr zwei weitere Chancen auf einen Probegalopp auf der Stelvio.
Die Regeln sind nämlich eindeutig: Zumindest ein vollständiges Training über die gesamte Strecke ist zwingend nötig, damit die Abfahrt am Samstag (11:30 Uhr) in voller Länge stattfinden kann. Die Frauen haben bis Sonntag (11:30 Uhr) noch etwas mehr Spielraum.
Ein genauer Blick auf die Wetterprognosen gibt aber Grund zur Hoffnung.

Verkürzung wäre eine "Schande"

Am Donnerstag soll sich in Bormio ein Wetterfenster öffnen, mit kaum Niederschlag und deutlich besserer Sicht. Vielleicht zeigt sich sogar die Sonne.
An diesem Hoffnungsschimmer orientieren sich auch Athleten und Trainer. Ein vollständiges Training ist also nicht aufgrund der Regeln und der Sicherheit wichtig, sondern auch, um die volle Härte und den Reiz der Stelvio zu bewahren.
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Wer startet an der Seite von Marco Odermatt im schweizer Team?

Fotocredit: Getty Images

Eine verkürzte Strecke könnte der legendären Piste in Bormio den Zahn ziehen. Swiss-Ski-Sportchef Walter Reusser sagte zum Schweizer "Blick", dass eine verkürzte Piste "speziell für diese spektakuläre Strecke in Bormio Sünd und Schande wäre".
Reusser spricht damit vielen Skifans aus der Seele.

Heikle Situation bei den Schweizern

Die Trainings auf der Stelvio sind nicht nur für die Rennvorbereitung entscheidend, sondern auch für die teaminterne Startplatzvergabe.
Bei den Schweizern etwa kämpften mit Niels Hintermann und Stefan Rogentin zwei Medaillenkandidaten um den letzten freien Startplatz neben den Topstars Marco Odermatt, Franjo von Allmen sowie Alexis Monney, Bormio-Sieger von 2024.
Fällt ein Training aus, könnte das interne Stechen auf Basis eines Trainerurteils entschieden werden - eine heikle Situation für das gesamte Starensemble der Schweizer.
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Rebensburg glaubt an Vonn: "Wenn eine damit umgehen kann, dann Lindsey"

Quelle: Eurosport



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