Olympia 2026 - Ski Alpin: Favoriten um Odermatt und Franzoni pokern im Abfahrtstraining - Schreck für von Allmen

Im Abschlusstraining zur Olympia-Abfahrt in Bormio haben die Favoriten noch nicht alle Karten aufgedeckt. Viele Stars, darunter der Gesamtweltcupführende Marco Odermatt aus der Schweiz und Bormio-Rekordsieger Dominik Paris aus Italien, machten deutlich vor dem Ziel auf. Andere wie Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni (ebenfalls Italien) verzichteten gleich komplett auf eine Teilnahme am Training.

Highlights: Crawford setzt Trainingsbestzeit, Odermatt auf der Bremse

Quelle: Eurosport

Insgesamt gingen von den 44 Athleten, die im letzten Training zur Abfahrt am Samstag (ab 11:30 Uhr live bei Eurosport und HBO Max) auf der Startliste standen, nur 23 an den Start.
Die Bestzeit des ehemaligen Kitzbühel-Siegers James Crawford war deshalb ohne echte Aussagekraft. Der Kanadier zog als einer der wenigen Fahrer die ganze Strecke hinunter komplett durch.
Auch der einzige deutsche Teilnehmer, Simon Jocher, ging Mitte seiner Fahrt aus der Position und fuhr die zweite Streckenhälfte aufrecht. Im oberen Abschnitt lag der 29-Jährige im Bereich von Crawford.
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Mit Handbremse: Jochers Lauf im Abschlusstraining der Abfahrt

Quelle: Eurosport

Eine Schrecksekunde hatte Weltmeister Franjo von Allmen zu überstehen. Dem Schweizer riss es im oberen Streckenabschnitt die Skier auseinander, und er verhinderte mit Geschick einen schweren Sturz. Auch Teamkollege Odermatt hatte an der gleichen Stelle Probleme.

Paris: "Piste wird besser und besser"

"Das Training war gut. Ich habe einen Plan. Und dann sehen wir morgen, was die Zeit sagt", zog Paris Zwischenbilanz.
Die Stelvio habe sich im Vergleich zu gestern noch einmal verändert. "Einige Kurven haben etwas mehr Schläge, an anderen Stellen ist es weicher. Aber insgesamt wird die Piste besser und besser", so der Italiener.
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Das war knapp! Von Allmen mit gefährlichem Verschneider im Training

Quelle: Eurosport

Anders als Odermatt und von Allmen war Alexis Monney den dritten Trainingslauf nicht zu Ende gefahren. Stefan Rogentin, der das Schweizer Team bei der Olympia-Abfahrt am Samstag komplettiert, war hingegen gar nicht erst gestartet.

Streit im Schweizer Abfahrts-Team beigelegt

Rogentin hatte sich am Donnerstag im Kampf um den letzten Startplatz der Eidgenossen gegen Niels Hintermann durchgesetzt, nachdem es Meinungsverschiedenheiten um die interne Qualifikation im Team gegeben hatte. So hatte sich Hintermann vor dem zweiten Training über die Trainerentscheidung zugunsten Monneys echauffiert.
Für seine kritischen Worte entschuldigte sich der 30-Jährige hinterher, auch für Rogentin fand er positive Worte. "Rogi hat eine Weltklasse-Leistung abgeliefert, deshalb gibt es nichts zu kritisieren", sagte Hintermann dem "Blick" zufolge am Donnerstag.
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Hemetsberger schwer gezeichnet: "Bin froh, dass ich hier bin"

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Odermatt lässt im Abschlusstraining nach Fehler austrudeln

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