US-Star Breezy Johnson macht Gold-Medaille nach Olympia-Abfahrt in Cortina kaputt: "Dann ist sie einfach abgefallen"
VonLukas Fegers
Publiziert 08/02/2026 um 17:58 GMT+1 Uhr
Knapper hätte es kaum sein können: Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,04 Sekunden setzte sich Breezy Johnson in der Olympia-Abfahrt von Cortina d'Ampezzo vor Emma Aicher durch. Damit sicherte sich die US-Amerikanerin die erste olympische Medaille ihrer Karriere - und dann direkt Gold. Die Freude über ihren Triumph war so riesig, dass ihr wenig später allerdings eine Mega-Panne unterlief.
Mega-Panne nach Abfahrtsgold: Johnson macht Medaille kaputt
Quelle: Eurosport
Breezy Johnson zog eine Schnute, steckte ihre Hand in die rechte Jackentasche und holte etwas Schimmerndes heraus: ihre vor Kurzem überreichte Goldmedaille. Dann präsentierte die 30-Jährige das Edelmetall der TV-Kamera, mit einer Spur von Selbstironie. Denn quer über die Medaille zieht sich ein tiefer, dicker Riss.
"Ihr denkt vielleicht, sie würde hier hängen", sagte die neue Olympiasiegerin im Eurosport-Interview und zeigte auf das blaue Band um ihren Hals, an dem ebendiese Medaille fehlte.
Der Grund: Sie sei "vor Aufregung auf- und abgesprungen", berichtete die Skirennläuferin, "und dann ist sie einfach abgefallen".
Ein kurioser und ärgerlicher Fauxpas zugleich. Denn zumindest vorübergehend muss Johnson mit einer demolierten Goldmedaille vorliebnehmen.
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Breezy Johnson machte ihre Gold-Medaille kaputt.
Fotocredit: Getty Images
Olympia-Gold in Cortina: Kreis für Johnson schließt sich
Die Genugtuung über ihren Coup in der Abfahrt dürfte aber den Frust über die kaputte Medaille überwiegen. Denn in Cortina d'Ampezzo schloss sich am Sonntag für Johnson ein Kreis.
Im Januar 2022 war die Speed-Spezialistin hier beim Training schwer gestürzt, zog sich eine Knorpelverletzung im Knie zu und verpasste daraufhin die Olympischen Winterspiele in Peking.
"Ich liebe den Skirennsport und wollte unbedingt meinen Traum verwirklichen, Olympiasiegerin zu werden (…). Dieser Sport ist brutal", schrieb sie damals auf Twitter (heute "X").
Nun, vier Jahre später, erfüllte sich Johnson am selben Ort ihren Olympia-Traum - und feierte den bislang größten Erfolg ihrer Karriere.
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