Olympia 2022: Alexis Pinturault erleidet bei Kombinations-Sturz Prellung - Yannick Chabloz mit Unterarmbruch
Leichte Entwarnung bei Alexis Pinturault: Der Franzose muss seine Medaillenträume bei den Olympischen Spielen in Peking nach dem Sturz im Kombinations-Slalom entgegen erster Befürchtungen nicht begraben. Wie das französische Olympische Komitee am Donnerstag mitteilte, habe Pinturault nur eine "einfache Prellung der Schulter erlitten". Vorbei sind die Spiele dagegen für Yannick Chabloz (Schweiz).
Alexis Pinturault nach seinem Sturz im olympischen Kombinations-Slalom
Fotocredit: Getty Images
Alexis Pinturault habe ein Trauma an der rechten Schulter erlitten, meldete das französische Olympische Komittee. Medizinische und radiologische Checks hätten eine Prellung der Schulter festgestellt. "Es wird alles daran gesetzt, dass er beim Riesenslalom am 13. Februar 2022 konkurrenzfähig ist", teilte das Komitee abschließend mit.
Direkt nach dem Rennen hatte Alexis Pinturault seine Chancen noch auf "50/50" b-eziffert. "Ich fühle Schmerzen in meiner Schulter. Wir vermuten, dass ich sie mir ausgekugelt habe", sagte der 30-Jährige bei Eurosport. Diese Befürchtungen bestätigten sich glücklicherweise nicht.
Pinturault war bei seiner Angriffsfahrt im Kombinations-Slalom kurz nach der zweiten Zwischenzeit ausgehoben worden und mit dem Kopf und Schulter voraus in den Schnee bestürzt.
Zuvor hatte sich der Silbermedaillengewinner in der Kombination von 2014 in der Abfahrt einen großen Rückstand auf den Führenden Alexander Aamodt Kilde eingehandelt und brauchte im Slalom dementsprechend eine Aufholjagd, die mit dem Sturz jäh endete. Gold gewann überraschend der Österreicher Johannes Strolz. Kilde holte Silber vor dem Kanadier James Crawford.
Yannick Chabloz bricht sich den Unterarm
Pinturault hat neben dem Riesenslalom am Sonntag noch zwei weitere Medaillenchancen. Der dreimalige Olympia-Medaillengewinner zählt auch im Slalom zu den Mitfavoriten. Zudem zählt er zu Frankreichs Hoffnungen für das Team Event. 2014 und 2018 hatte er im Riesenslalom jeweils Bronze gewonnen.
Schon in der Kombinations-Abfahrt hatte es den Schweizer Yannick Chabloz erwischt. Der 22-Jährige stürzte nach 70 Fahrsekunden in der Steilkurve und krachte in vollem Tempo in die Fangzäune. Chabloz wurde von den roten Netzen in die Luft geschleudert und prallte hart auf den Schnee. Aufgrund des steilen Geländes rutschte er anschließend mehrere Sekunden auf Boden liegend die Piste hinunter.
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Yannick Chabloz fliegt in der Kombinations-Abfahrt in die Fangzäune
Fotocredit: Eurosport
Noch im Schnee liegend musste Chabloz von Medizinern behandelt werden. Anschließend wurde er mit einem Akia abtransportiert und schließlich mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Erste Diagnose: Bruch des linken Unterarms.
Das bedeutet für Chabloz, der im Dezember beim Abfahrtsklassiker in Gröden 13. wurde, zugleich das Saison-Aus.
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Der Weg zu Kombi-Gold für Strolz: Starke Abfahrt und souverän im Slalom
Quelle: Eurosport
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