Sofia Goggia im Streit mit Federica Brignone - Italiens Skiverband spricht Machtwort: "Es reicht"
Der italienische Skiverband hat im Streit zwischen den beiden Alpin-Stars Sofia Goggia und Federica Brignone ein Matchwort gesprochen. "Es reicht mit den Polemiken und den Falschaussagen", schrieb die FISI in einer Presseerklärung am Mittwoch. Brignones Mutter hatte Goggia während den Olympischen Winterspielen in Peking verbal attackiert - der Konter ließ jedoch nicht lange auf sich warten.
Sofia Goggia
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Obwohl Italiens Skiverband (FISI) die beiden Athletinnen in der Pressemitteilung nicht explizit erklärte, spielte die Erklärung unweigerlich auf Brignone und Goggia an.
"Der italienische Wintersportverband verurteilt aufs Schärfste die sehr polemischen Aussagen, die es in den letzten Tagen um Athleten der Nationalmannschaften gegeben hat. Wir können persönliche Urteile von außenstehenden Personen gegen Athleten nicht akzeptieren", schrieb die FISI.
Maria Rosa Quario, die Mutter von Federica Brignone, hatte die Teamkollegin ihrer Tochter, Sofia Goggia, während den Olympischen Winterspielen in Peking als egozentrisch bezeichnet und Goggias Knieverletzung heruntergespielt.
"Bis gestern dachte ich, dass sie eine menschliche Skifahrerin ist. Doch ich habe mich geirrt", schrieb die 60-Jährige, nachdem Goggia Silber in der Abfahrt gewann in einem Artikel für die Zeitung "Il Giornale" und führte weiter aus: "Wirkt ein Mensch nicht egozentrisch, wenn er wenige Stunden nach dem Rennen zu Hause anruft, aber nicht, um seine Freude und seinen Stolz zu teilen, sondern um zu erfahren, wie die Reaktionen auf seine Medaille in Italien waren?"
Goggia schießt gegen Brignones Mutter zurück
"Es ist das erste Mal, dass ich offen und klar darüber spreche. Ich will diesen Konflikt nicht weiter schüren", sagte Goggia gegenüber "RTL" und betonte:
"Die Worte von Quario sind aber nicht nur ein Affront gegen mich, sondern gegen alle, die sich um mich gekümmert haben und es für alle anderen Athleten weiter tun. Denn ich, die Ärzte sowie die Trainer wissen genau, wie es um mich wenige Tage vor Olympia stand."
Italiens Skiverband verteidigt medizinische Abteilung vehement
Italiens Skiverband wehrte sich nun gegen die Anschuldigungen von Brignones Mutter und verteidigte die medizinische Abteilung vehement.
"Die Medizinabteilung des Verbandes hat immer mit großer Professionalität gearbeitet, die wissenschaftlichen und klinischen Daten ausgewertet und auch die Verantwortung über Entscheidungen - die die Ausfalldauer betreffen - übernommen. Ziel war es immer, den Athleten fit zu bekommen. Dank dieser Arbeit zählt die Medizinabteilung - gemeinsam mit den Trainern und Physiotherapeuten - zu den Besten in der Welt des Sports", hieß es in der Presseerklärung weiter.
Abschließend stellte der Verband für die verbleibenden Weltcup-Rennen eine Forderung mit Nachdruck an seine beiden Athletinnen aus: "Die FISI verlangt, dass bestimmte Aussagen und polemische Töne sofort aufhören, um Platz zu machen für den Sport, die Resultate und die Ziele, die die Athleten im Saisonfinale erreichen können."
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Goggia feiert sensationelles Comeback: Silber nach Sturz-Drama
Quelle: Eurosport
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