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Olympia-Geschichte(n): Maria Riesch und Susanne Riesch mit Glück und Pech beim Slalom in Vancouver

Olympia-Geschichte(n): Glück und Pech im Hause Riesch
Von Eurosport

26/02/2018 um 00:12

Die Olympischen Winterspiele in PyeongChang sind vorbei: Wir blicken noch einmal Olympia zurück auf vergangene Highlights der Winterspiele. Am 26. Februar 2010 lagen Glück und Pech für Maria und Susanne Riesch beim olympischen Slalom in Vancouver dicht beieinander. Während die damalige Weltmeisterin Maria ihre zweite olympische Goldmedaille gewann, schied ihre Schwester Susanne aus.

Maria Riesch hatte ein Jahr zuvor in Val d'Isère WM-Gold im Slalom gewonnen und galt gemeinsam mit der Österreicherin Marlies Schild als Topfavoritin. Die Goldmedaille in der Kombination verlieh ihr zudem zusätzliches Selbstvertrauen.

Nach dem ersten Durchgang lag die damals 25-Jährige vier Zehntelsekunden vor Sarka Zahrobska aus Tschechien und bereits 65 Hundertstel vor Schild. Susanne Riesch hatte als Vierte lediglich sechs Hundertstel Rückstand auf den Bronzerang.

Susanne Riesch niedergeschlagen

Am Ende brachte Maria Riesch 43 Hundertstel ihres Vorsprungs auf Schild ins Ziel. Zahrobska auf dem Bronzerang hatte bereits über eine Sekunde Rückstand auf die Partenkirchenerin.

Susanne Riesch fädelte dagegen auf Medaillenkurs ein. "Minuten vor dem Start merkt man doch, dass das was anderes ist als ein normales Weltcup-Rennen", sagte die niedergeschlagene Schwester der Olympiasiegerin später.

2010 Vancouver 2010 Maria Susanne Riesch

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