Revolution geplant: FIS-Präsident Johan Eliasch will Ski-Rennen in China spätestens ab Saison 2024/25

FIS-Präsident Johan Eliasch möchte in Zukunft für den alpinen Skisport neue Märkte erschließen. Daher hofft der 60-Jährige auch, dass spätestens zur Saison 2024/25 Rennen in China gefahren werden können. "Wir brauchen alle FIS-Disziplinen überall. Nach den Olympischen Spielen (in Peking 2022, Anm. d. Red.) haben wir riesige Chancen in China", erklärte Eliasch in Kitzbühel gegenüber "Bilanz".

FIS-Boss Johan Eliasch will neue Märkte erschließen

Fotocredit: Imago

Die Pläne für Ski-Rennen in Asien seien dabei schon fortgeschritten. Der FIS-Chef meinte: "Wir hoffen, dass noch Lichtanlagen installiert werden. Dann könnten wir dort Nachtrennen durchführen, die man hier in Europa und sogar den USA live verfolgen könnte."
Beim Weltverband habe man das Ziel, "Skifahren und Snowboarden zu den nachhaltigsten, aufregendsten und integrativsten Sportarten der Welt zu machen", so Eliasch. Auch für Südamerika gebe es ähnliche Pläne, berichtete der Schwede weiter. Bei den TV-Übertragungen soll es zudem auf Wunsch des 60-Jährigen weitere Innovationen geben.
"Hier in Kitz wurden ja schon einige Drohnen eingesetzt, in Zukunft werden es noch mehr sein. Wir haben das vorangetrieben - bis zu dieser Saison war dies noch verboten", sagte Eliasch.
Doch es gibt noch weitere Pläne. Nach Angaben des FIS-Päsidenten gebe es die Idee, Rennen in neuen Märkten auf Streamingplattformen zu zeigen, jedoch "nicht in Konkurrenz zu den nationalen TV-Stationen, sondern in Ländern, in denen es eben keine Übertragung gibt. Damit man von überall auf dem Planeten Skirennen ansehen kann".
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Quelle: Eurosport

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