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Nightrace in Schladming: Linus Straßer verpasst trotz Führung im Slalom das Podium - Norweger Timon Haugan siegt
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Update 30/01/2025 um 01:43 GMT+1 Uhr
Linus Straßer hat seinen dritten Sieg beim Nachtslalom in Schladming verpasst. Der Deutsche, der 2022 und 2024 auf der Planai triumphiert hatte, ging als Führender in den zweiten Durchgang, wurde aber durchgereicht und verpasste mit 77 Hundertstel Rückstand auf Sieger Timon Haugan als Vierter das Podest. Manuel Feller (+0,20 Sekunden) und Fabio Gstrein (+0,67) komplettierten das Podium.
Spannendes Finale: Straßer fällt zurück - Haugan triumphiert
Quelle: Eurosport
Der Sieg war zum Greifen nah, doch am Ende blieb Linus Straßer wieder nur der undankbare vierte Platz. Beim spektakulären Nachtslalom in Schladming vergab der Vorjahressieger eine komfortable Führung nach dem ersten Lauf und fuhr nach einem verpatzten Finaldurchgang um 0,10 Sekunden an seiner ersten Podestplatzierung in diesem Winter vorbei.
Drei Tage zuvor hatte der 32 Jahre alte Münchner in Kitzbühel ebenfalls als Vierter Rang drei um 0,09 Sekunden verfehlt.
Den Sieg bei der WM-Generalprobe vor 25.000 Zuschauern an der Planai holte sich der Norweger Timon Haugan, der mit 0,31 Sekunden Rückstand auf Straßer in den zweiten Lauf gegangen war.
Während sich die Österreicher über die Plätze zwei und drei von Manuel Feller (+0,20 Sekunden) und Fabio Gstrein (+0,67) freuten, machte Straßer (+0,77) vorsichtig seinem Ärger über seinen Trainer Stefan Kogler Luft, der einen tückischen Kurs für das Finale gesetzt hatte - nach Meinung seines Läufers zu seinem Nachteil.
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"Oh, wie ist da schön": Fans feiern Feller nach Fahrt aufs Podium
Quelle: Eurosport
Nightrace in Schladming: Straßer kritisiert Trainer für Kurssetzung
"Es hat nicht zu meinem Stil gepasst. Das Schlimme daran ist, dass mein Coach den Kurs gesetzt hat. Ich weiß nicht so recht, was ich im Moment sagen soll…", sagte Straßer im Eurosport-Interview mit Viktoria Rebensburg.
Im "BR" führte er weiter aus: "Ich probiere wirklich, das Ganze normal zu halten, dann erwarte ich das von meinen Trainern auch. Wenn du schon den Vorteil hast...", so Straßer.
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Straßer bedient: "Das Schlimme ist, dass mein Coach den Kurs gesetzt hat"
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Im ersten Lauf war er mit Startnummer eins vor allem im oberen Teil wie entfesselt gefahren, ohne einige kleine Fehler in der Schlusspassage wäre sein Vorsprung auf Haugan noch klarer ausgefallen. Der zweite Lauf passte ihm dann gar nicht, vom Start weg schmolz der Vorsprung dahin, ehe er sich erneut im unteren Teil zu einem großen Rückstand auswuchs.
Straßer, Sieger auf der Planai 2022 und 2024, betonte bei aller Enttäuschung, dass seine Form mit Blick auf die WM in Saalbach-Hinterglemm (4. bis 16. Februar) "absolut" stimme. Allerdings: Die WM ist wieder ein ganz anderes Rennen. 20 Leute wollen gewinnen, nur drei kriegen Medaillen."
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(mit SID)
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Kopfschütteln beim Brasilianer: Pinheiro fädelt ein und scheidet aus
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