Gino Caviezel feiert Comeback in Schladming: "Es hat dem Herz gutgetan“ - Schweizer sieht noch viel Luft nach oben

13 Monate nach seinem schweren Sturz in Bormio ist Gino Caviezel zurück im Weltcup. Auf der Planai in Schladming wagte der Schweizer sein Comeback - an jenem Ort, der für seine anspruchsvolle Strecke und die besondere Atmosphäre bekannt ist. Sportlich blieb die Rückkehr zwar ohne Happy End, emotional war sie dennoch ein wichtiger Schritt. Anschließend fand Caviezel emotionale Worte.

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Quelle: Eurosport

Im Dezember 2024 war Caviezel im Super-G von Bormio heftig gestürzt. Die Diagnose: Totalschaden im rechten Knie, dazu eine Schulterverletzung.
Eine lange Reha folgte. Nun stellte sich der 32-Jährige erstmals wieder der Konkurrenz.
Im Vorfeld hatte er sich optimistisch gezeigt. "Ich habe bei den letzten Trainingsvergleichen mit meinen starken Teamkollegen bemerkt, dass ich den Speed habe, um die Qualifikation für den zweiten Durchgang zu schaffen."
Doch das Vorhaben misslang. Mehr als viereinhalb Sekunden fehlten auf die Bestzeit, die Teilnahme am zweiten Lauf blieb außer Reichweite. Die Fans in Schladming honorierten den Mut und die Rückkehr dennoch mit herzlichem Applaus.

"Fahre definitiv besser Ski als ich heute gezeigt habe"

Caviezel selbst ordnete seinen Auftritt realistisch ein. "Ich habe nicht das einfachste Rennen ausgesucht", sagte er im "SRF". "Denn ich fahre definitiv besser Ski als ich heute gezeigt habe."
Trotz des deutlichen Rückstands überwog die Freude über das Comeback. "Es hat dem Herz gut getan."
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Quelle: Eurosport


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