Henrik Kristoffersen kritisiert Bedingungen auf der Planai nach Riesenslalom in Schladming: "Völlig lächerlich"

Henrik Kristoffersen hat sich nach dem ersten Durchgang beim Riesenslalom in Schladming über die Bedingungen auf der Planai beschwert. Der Norweger musste als erster Starter auf die stark vereiste Piste und kam mit den Verhältnissen überhaupt nicht zurecht. Zur Halbzeit fand sich der Weltmeister von 2019 lediglich auf Rang 19 wieder, verbesserte sich im zweiten Lauf immerhin noch um einen Rang.

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Quelle: Eurosport

"Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll", so Kristoffersen nach dem ersten Lauf gegenüber dem norwegischen Sender "Viaplay". "Aber ich kann ja nach Wengen nichts mehr sagen. Markus Waldner hat mir einen Maulkorb verpasst."
Kristoffersen hatte bereits beim Klassiker am Lauberhorn trotz Platz drei über die seiner Meinung nach zu wechselhafte Pistenpräparierung geschimpft und dafür eine Verwarnung von FIS-Renndirektor Waldner kassiert. Waldner drohte dem 31-Jährigen im Wiederholungsfall eine "empfindliche Strafe" an.
"Es ist völlig lächerlich. Ich bin im Weltcup noch nie in einem Riesentorlauf gefahren, bei dem es so glatt war", sagte Kristoffersen über die Planai. "Es ist, als würde man mit Sommerreifen auf glattem Eis fahren."
Weniger konkret wurde er im "ORF"-Interview, machte aber ebenfalls eine Anspielung auf die Verwarnung Waldners. "Ich kann leider nichts mehr sagen", so Kristoffersen, der kürzlich in einem Interview über den Zeitpunkt seines Karriereendes sprach.
Der Vorjahreszweite musste sich am Ende mit Rang 18 begnügen. Ganze 3,81 Sekunden Rückstand hatte der 31-Jährige nach dem zweiten Durchgang auf Sieger Loic Meillard.
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