Slalom in Wengen - Kristoffersen schimpft trotz 100. Weltcup-Podest über Streckenbedingungen: "Extrem gefährlich"
Update 19/01/2026 um 01:52 GMT+1 Uhr
Henrik Kristoffersen hat beim Slalom-Klassiker in Wengen sein 100. Weltcup-Podium eingefahren - und war trotzdem nicht in Feierlaune. Grund dafür waren die Pistenbedingungen, die der drittplatzierte Norweger im Anschluss kritisierte. Schon vor dem Rennen am Sonntag hatte der Schweizer "Blick" Kristoffersen im Streitgespräch mit FIS-Rennleiter Markus Waldner beobachtet.
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Quelle: Eurosport
Nach dem Rennen beklagte der 31-Jährige: "Die Bedingungen auf der Piste waren einfach viel zu wechselhaft. Ein Abschnitt war total glatt, ein anderer weich und im nächsten war der Schnee sehr aggressiv. Danach war es wieder eisig, weich und aggressiv."
Der Norweger wies zudem auf potenzielle Gefahren hin: "So etwas ist extrem gefährlich für die Knie und den Rücken. Das hätte nicht so sein müssen, es wäre möglich gewesen, dass man diese Piste anders präpariert."
Schließlich hat Kristoffersen selbst nach 100 Weltcup-Podesten noch große und lange Karriere-Pläne: "Diese Marke bedeutet mir sehr viel, aber ich bin als Skirennfahrer noch nicht fertig. Ich plane meine Karriere bis zu den Olympischen Spielen 2030."
Diese 26. Ausgabe der Winterspiele wird nach den Wettbewerben in Mailand und Cortina d'Ampezzo 2026 (6. bis 22. Februar 2026) in den französischen Alpen ausgetragen werden.
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Pieren verteidigt Piste in Wengen
Der ehmalige Fahrer und Ex-Rennleiter in Adelboden, Hans Pieren, hingegen sah im Gegensatz zu Kristoffersen keine Probleme bei der Pistenaufbereitung.
Die relativ hohe Anzahl an Stürzen im ersten Lauf (16) sei laut ihm nicht auf die "hervorragende" Piste zurückzuführen und verwies im Gespräch mit dem "Blick" stattdessen auf die teils mangelnde fahrerische Qualität: "Ein Innenski-Fehler wurde schon vor vierzig Jahren mit einem Ausfall bestraft. Kommt hinzu, dass die Kurssetzung sehr anspruchsvoll war."
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